PKV: So stark will Axa die Beiträge für Neukunden erhöhen

Berater Top News von Florian Burghardt

Ein Sprecher der Axa-Krankenversicherung bestätigte heute gegenüber procontra die genannten BAP-Pläne. Die Angaben von KVoptimal seien im Wesentlichen zutreffend, einige Aussagen jedoch nicht korrekt. „Wir möchten zudem darauf hinweisen, dass eine frühere Version des Artikels weitere Falschaussagen enthielt, die nachträglich korrigiert wurden. Ergänzend soll erwähnt werden, dass es sich bei den Erhöhungen häufig um die erste Beitragsanpassung seit der Tarifeinführung im zweiten Halbjahr 2012 handelt und die Steigerungsraten vor diesem Hintergrund zu betrachten sind“, so der Sprecher.

Die von Gewa-Comp aufgeführten Einzelsteigerungen seien korrekt. „Die durchschnittlichen BAP-Werte können wir hingegen nicht bestätigen, da deren Berechnung für uns nicht nachvollziehbar ist“, heißt es von Seiten der Axa.

Den Beitragsanpassungen lägen mehrere Faktoren zugrunde, erläuterte der Versicherer weiter. „Neben dem medizinischen Fortschritt, der allgemeinen und medizinischen Inflation wirken sich auch die steigende Lebenserwartung der Menschen, die Kapitalmarktsituation sowie Entwicklungen des Versichertenbestandes aus.“ Bei den Beitragsanpassungen im Neugeschäft würden insbesondere Faktoren wie gesteigerte Leistungsausgaben, u. a. im Bereich der Arzneimittelversorgung, sowie die Rechnungszinsabsenkung zum Tragen.

Ob sich auch Bestandskunden auf Beitragssteigerungen einstellen müssen, wollte die Axa nicht kommentieren: „Wir möchten zuerst unsere Kunden bis Ende November über mögliche Beitragsänderungen zum 1.1.2018 informieren“, heißt es hierzu aus Köln.

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