Huk: Abkehr und viel Kritik für Vergleichsportale

Versicherungen von Florian Burghardt

In Coburg findet man aber noch weitere Kritikpunkte an Vergleichsportalen. „Oftmals handelt es sich bei Angeboten, die preislich an der Spitze stehen, um abgespeckte Produkte, bei denen wichtige Leistungen fehlen“, so Dr. Jörg Rheinländer, Huk-Vorstand für den SHUK-Bereich. Auch dass bestimme Tarife nur an einem Tag angeboten werden und danach wieder verschwinden, missfällt den Verantwortlichen beim Kfz-Branchenprimus.

Zudem verweist die Huk auf das generelle Image von Vergleichsportalen. Diese hätten sich zuletzt vermehrt in der Kritik befunden, etwa durch das OLG-Urteil im Rechtsstreit zwischen dem BVK und Check24 oder eine Studie des Verbraucherzentralen Bundesverbands. Bei Check24 beispielsweise sind die Tarife der Huk aber schon seit Jahren nicht mehr zu finden.

Rheinländer: „Vergleichsportale gaukeln Vollständigkeit vor und erwecken so den Eindruck, das günstigste Angebot im gesamten Versicherungsmarkt zu finden. Aber weder überblicken sie alle Angebote im Markt, noch finden sich auf jeder Plattform dieselben Versicherer, noch bringt das Ergebnis der Suche immer das günstigste Resultat.“

Der Coburger Versicherer hält sich dieser Tage mit Kritik nicht zurück. Neben diesem deutlichen Statement an Vergleichsportale liegt die Huk aktuell auch im Clinch mit Versicherungsmaklern. Beim Online-Makler wefox bezweifelt sie dessen unabhängige Beratung und hat ihn deshalb verklagt.

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