GDV präsentiert Halbjahreszahlen 2017

Versicherungen von Florian Burghardt

Was steht bei den GDV-Mitgliedsunternehmen nach den ersten sechs Monaten unter dem Strich? Wie schlugen sich PKV, Schaden-Unfall- und Leben-Sparte? Bei den Halbjahreszahlen des Gesamtverbands gibt es Licht und Schatten.

Bei den Halbjahreszahlen des GDV für 2017 gibt es Licht und Schatten.

Bei den Halbjahreszahlen des GDV für 2017 gibt es Licht und Schatten. Bild: Kapa65/Pixabay

Heute findet in Berlin der Versicherungstag 2017 statt. Im Vorfeld hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) auf die ersten sechs Monate des laufenden Jahres geblickt und die zusammengefassten Halbjahreszahlen seiner Mitgliederunternehmen veröffentlicht.

Insgesamt hat die Branche in den ersten sechs Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,4 Prozent höhere Bruttobeitragseinnahmen verbucht. Rund 107,4 Milliarden Euro vereinnahmten die Unternehmen in den Monaten Januar bis einschließlich Juni.

PKV und Sach-Unfall mit Zuwächsen

Verantwortlich für das Plus ist unter anderem die private Krankenversicherung. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 konnten die Beitragseinnahmen dort um 4,9 Prozent auf 19,6 Milliarden Euro gesteigert werden. Da die Anzahl der privat Vollversicherten aber weiter sinkt, dürfte das Plus eher auf die Beitragserhöhungen der Anbieter oder die steigende Nachfrage nach privaten Zusatzversicherungen zurückzuführen sein.

Auch die Schaden- und Unfallversicherung verbuchte mit 3,2 Prozent Mehreinnahmen ein ordentliches Plus. Doch auch dort gibt es aktuell beliebte und weniger beliebte Produkte.

Leben-Sparte fast unverändert

In der Lebensversicherung gingen in den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 die Einnahmen aus laufendem Beitrag gegenüber 2016 um 0,2 Prozent zurück. Laufende Beiträge machen etwa drei Viertel des Gesamtvolumens aus, weshalb der kleine Rückgang relativ stark ins Gewicht schlägt.

Eine Steigerung gab es im ersten Halbjahr dafür beim Einmalbeitrag und zwar um 2,4 Prozent auf 12,7 Milliarden Euro. Damit reichte es in der Leben-Sparte doch für einen leichten Anstieg um insgesamt 0,6 Prozent auf 43,9 Milliarden Euro an gebuchten Bruttobeiträgen. 

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