PKV-Fusion: Was nun auf die Kunden zukommt

Berater Top News von Florian Burghardt

Daraus würden sich vor allem für die langjährig privat Versicherten des Deutschen Rings wirkliche Produktvorteile ergeben. Sie hätten nun Möglichkeiten, ihre Prämien sinnvoll zu reduzieren, da die Tarife des Deutschen Rings eher im oberklassigen Leistungsniveau angesiedelt sind und die Signal Iduna auch solche aus dem Einsteiger- und Mittelklassesegment bietet, heißt es in dem Blog. Angesichts der von der Politik prophezeiten PKV-Beitrags-Explosionen kein schlechter Gedanke.

Döring erklärt: „Hat ein Kunde heute beispielsweise den Tarif Esprit MX, verfügt er zwar im stationären Bereich über Regelleistungen, hat aber im Leistungsbereich ambulant und dental keine Möglichkeit den Tarif, durch die Implementierung von einer Generika-Klausel und Begrenzung auf den Höchstsatz der Gebührenordnung, ein wenig zu reduzieren.“ Dies könne sich nun vor allem für langjährig Versicherte lohnen, die bislang die steigenden Beiträge im Rentenalter nicht berücksichtigt haben.

Rückstellungen und Gesundheitsprüfung

Bislang gesammelte Alterungsrückstellungen würden bei Tarifwechseln vollständig überführt, so die Maklerin. Dasselbe gilt für die bereits zurückgelegte Versicherungszeit oder erworbene Leistungsfreiheit in Bezug auf die gestaffelte Beitragsrückerstattung. Eine Liste der wählbaren neuen und alten Tarifserien ist ebenfalls im Blog-Beitrag vorhanden.

Allerdings weist KVoptimal auch darauf hin, dass ein Tarifwechsel sorgfältig abzuwägen ist. Denn jede Leistungsreduzierung ist ohne erneute Gesundheitsprüfung nicht umkehrbar.

Seite 1: Was bringt die Fusion?
Seite 2: Sparen bei ambulanten und Dental-Leistungen

  • Facebook Kommentare
  • Disqus Kommentare