Makler, verlasst euch nicht blind auf Vergleichs-Anbieter!

Berater von Michael Fiedler

Die Untersuchung lässt u.a. folgendes Teilergebnis zu: Bei dem Zusammenwirken von Makler, Maklerverwaltungsprogramm (MVP) und Vergleicher besteht noch erheblicher Verbesserungsbedarf. So gab nur etwas mehr als die Hälfte der Befragten an, Angebote aus dem Vergleichsprogramm direkt in das eigene MVP übertragen zu können. Fast 25 Prozent der Befragten wissen nicht, ob ihr MVP-System diese Funktion beherrscht.
Allerdings hängt es von der jeweiligen Kombination „MVP-Vergleicher-Versicherer“ ab, ob der gesamte Angebots- und Antragsprozess vollständig prozessual unterstützt wird.

Auch Vergleicher machen Fehler

Makler müssen den Rat an ihre Mandanten begründen und auf einen „hinreichenden Marktüberblick“ stützen. Ein Anspruch, von dem viele Makler glauben, ihn nur mit dem Einsatz von Vergleichsrechnern erfüllen zu können.
Doch fehlerhafte Ergebnisse sind bereits 70 Prozent der Befragten aufgefallen. 10 Prozent der Befragten geben an, sie hätten sogar viele fehlerhafte Ergebnisse entdeckt. Lediglich 30 Prozent der Befragten konnten bis jetzt noch keine Fehler feststellen.

Bei den Fehlerquellen werden genannt:

  • Prämien in der Tarifsoftware sind nicht aktuell
  • wichtige Anbieter sind nicht vertreten
  • leistungsstarke Tarife werden falsch gelistet

Etwa die Hälfte der Makler prüft die Vergleichs-Ergebnisse deshalb. Die Verifizierung erfolgt zumeist über die Tarifrechner der Versicherungsunternehmen.

Fragenkatalog und Bestellmöglichkeit der Studie

Seite 1: Klassische Vergleicher untersucht
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