Krankenhausaufenthalt dauert im Schnitt 7 Tage

Versicherungen von Martin Thaler

Die Zahl der stationären Behandlungen in Deutschland hat im vergangenen Jahr zugenommen. Auch in Reha-Einrichtungen wurden mehr Patienten registriert.

Leere Krankenhausbetten werden seltener, die Zahl der stationären Behandlungen nahm im vergangenen Jahr zu.

Leere Krankenhausbetten werden seltener, die Zahl der stationären Behandlungen nahm im vergangenen Jahr zu. Foto: SilasCamargo - Pixabay.de

Insgesamt 19,5 Millionen Patientinnen und Patienten wurden 2016 stationär in einem Krankenhaus behandelt – das sind 1,4 Prozent oder 277.400 Behandlungsfälle mehr als im vergangenen Jahr, wie aus Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. Insgesamt stehen den Deutschen 498.700 Betten zur Verfügung.  

Im Durchschnitt wurde ein solches im Rahmen eines Krankenhausaufenthaltes für 7,3 Tage belegt. Die durchschnittliche Bettenauslastung in den 1.948 Krankenhäusern betrug 77,8 Prozent, wobei insbesondere die öffentlichen Krankenhäuser (79,9 Prozent) stärker ausgelastet waren als die freigemeinnützigen (76,6) sowie privaten Häuser (74,9).  

Auch die Zahl der stationären Behandlungen in Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen nahm im vergangenen Jahr zu: Insgesamt nahmen 2016 1.983.886 Patienten deren Dienste in Anspruch, das ist ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 0,7 Prozent bzw. 13.300 Behandlungsfällen.  

Insgesamt standen hier knapp 164.900 Patienten in 1.148 Einrichtungen zur Verfügung, deren durchschnittliche Bettenauslastung lag bei 83,2 Prozent. Auch hier fiel die Auslastung in den öffentlichen Einrichtungen (91,3 Prozent) wesentlich höher aus als in den freigemeinnützigen (84,8) und privaten (80,6).

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