softfair-Kauf: „Wir gewährleisten größtmögliche Neutralität“

Berater Top News von Matthias Hundt

procontra: Wie reagierten andere Maklerpools, die ja auch Kunden von softfair sind?

Porazik: Die Nachricht von der Übernahme wurde eher neutral aufgenommen. Die Bekanntgabe, dass Matthias Brauch als Geschäftsführer zurückkehrt, wurde dann durchweg positiv quittiert, da mit ihm die Erwartung besteht, dass die Vergleichsrechner noch schneller und besser weiterentwickelt werden.

procontra: Es gab also keine spontanen Reaktionen der Pools, die die Zusammenarbeit mit softfair nun beenden wollen?

Porazik: Die große Mehrheit aller Marktteilnehmer hat auf die Übernahme sehr positiv reagiert und mir sind sogar Fälle bekannt, bei denen bestehende Kooperationen deutlich vertieft wurden. Es gibt nur einen einzigen Kunden von softfair, der die Zusammenarbeit beenden möchte; eine Entscheidung, die ich sehr bedauere.

procontra: Welcher Kunde ist das?

Porazik: Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Auskünfte über die Geschäftsbeziehungen zwischen der softfair GmbH und deren Kunden erteilen können.

procontra: Dennoch versprechen Sie sich auch als Fonds Finanz für sich und Ihre Makler einen Vorteil?!

Porazik: Die gemeinsame Vision ist, die Versicherungsbranche weiter zu digitalisieren und mit den nötigen Mitteln so auszustatten, dass es jetzt auch funktioniert. Für uns als Unternehmen war es zudem wichtig, keinem anderen den Kauf von softfair zu überlassen. Wir können die größtmögliche Neutralität gewährleisten, was auch für Herrn Hanst ein wichtiges Argument war, uns den Zuschlag zu geben. Für den Einzelmakler ändert sich durch den Kauf aber nichts. Er nutzt weiterhin seine bisherigen Lizenzen und profitiert durch die Neu- und Weiterentwicklung der Vergleichs- und Analysesoftware.

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