PKV-Tarifwechsel: 7 Tipps für Makler

Berater Top News von Florian Burghardt

Hohe Beiträge und ungewollte Leistungen. Ein Wechsel des PKV-Tarifs kann da ein Segen für den Kunden sein - und ein ertragreiches Geschäft für den Vermittler. Welche Punkte Makler dabei unbedingt ansprechen sollten, erklärt PKV-Expertin Anja Döring.

Der Tarifwechsel in der privaten Krankenversicherung ist ihr täglich Brot: Anja Döring von KVoptimal.

Der Tarifwechsel in der privaten Krankenversicherung ist ihr täglich Brot: Anja Döring von KVoptimal. Bild: procontra

Wenn ein Kunde seine private Krankenversicherung (PKV) wechseln möchte, können Makler bei der Beratung und Dokumentation vieles falsch machen. Schnell werden dann auch Haftung und Schadenersatz zum Thema – auch wenn das Oberlandesgericht Dresden kürzlich ein „maklerfreundliches“ Urteil sprach.    

Dennoch bleibt der PKV-Wechsel ein sehr anspruchsvolles Thema für Vermittler. Dies gilt nicht nur für den Umzug des Kunden von einem Anbieter zum anderen, sondern auch für den Tarifwechsel innerhalb des Versicherungsunternehmens. Auf welche Punkte Makler bei der Beratung dazu besonders achten sollten, hat PKV-Wechsel-Spezialistin Anja Döring für procontra zusammengestellt.

7 Tipps für den PKV-Tarifwechsel:

Beitragssteigerungen
Ein PKV-Tarifwechsel schützt nicht vor steigenden Beiträgen. Deshalb gehört zu jeder Beratung auch die Beitragsplanung über die nächsten Jahre. Die Entstehung und Berechnung von Beitragserhöhungen ist aufzuzeigen und entsprechend festzuhalten. Beitragssteigerungen erfolgen innerhalb einer Alterskohorte im Kollektiv mit einer festen Summe und nicht, wie häufig angenommen, prozentual. Reduziert sich die Prämie durch die Anrechnung der gebildeten Rückstellungen, bleibt zwar die Erhöhung innerhalb der Alterskohorte im Beitrag gleich, wirkt sich aber prozentual durch den reduzierten Beitrag höher aus. Quelle: Pixabay
 
  • Facebook Kommentare
  • Disqus Kommentare