Vergütung: Wo Makler mehr erhalten als Vertreter

Berater Top News von Florian Burghardt

Die aktuelle BVK-Strukturanalyse gibt unter anderem auch Einblick in den Verdienst von Vermittlern. Makler oder Vertreter - wer erhält mehr Courtage beziehungsweise Provision in den Sparten Leben, Kranken, Schaden und Kfz?

In manchen Sparten gehen die Provisions- bzw. Courtagesätze von Vertretern und Maklern deutlich auseinander.

In manchen Sparten gehen die Provisions- bzw. Courtagesätze von Vertretern und Maklern deutlich auseinander. Bild: geralt/Pixabay.com

Pünktlich zu seiner Jahreshauptversammlung hat der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e.V. (BVK) auch seine diesjährige Strukturanalyse veröffentlicht, die er zusammen mit dem Versicherungsjournal durchgeführt hat.

Sie enthält die ausgewerteten Angaben von 3.828 Vermittlern. Die überwiegende Mehrheit der Befragten sind Einfirmenvertreter (93 Prozent), nur 1,5 Prozent sind Mehrfachvertreter und 5,5 Prozent sind Versicherungsmakler.

Wie viel Gewinn bleibt vom Umsatz?

Die Umfrage zeigt, dass der durchschnittliche Jahresumsatz der teilnehmenden Makler mit 233.200 Euro merklich höher ausfällt, als der von Einfirmenvertretern (196.800 Euro) und Mehrfachvertretern (215.500 Euro).

Beim Gewinn sieht es anders aus – und das obwohl Makler ihren Mitarbeitern weniger bezahlen als andere Vermittlerformen ihren Angestellten. Hier nämlich liegen Makler und Ausschließlichkeit fast gleichauf bei 85.417 beziehungsweise 85.779 Euro. Fast 10 Prozent mehr Gewinn machen Mehrfachvertreter (93.432 Euro).

Der BVK hat in seiner Strukturanalyse außerdem gefragt, woher die Vermittler ihre Einnahmen bekommen. Genauer gesagt, wie hoch ihre Provisionssätze in den verschiedenen Sparten sind. Dabei tun sich teilweise deutliche Unterschiede zwischen Einfirmenvertretern (EFV), Mehrfachvertretern (MFV) und Maklern auf.

Seite 1: So viel verdienen Makler und Vertreter im Jahr
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