So funktioniert Bestandspflege mit Landingpages

Berater Digital von Michael Fiedler

Seit Anfang des Jahres stellt Vema den eigenen Partner-Unternehmen vorgefertigte Landingpages zur Verfügung. Die Genossenschaft freute sich über die „rege Nutzung“. Wie Makler dieses Instrument einsetzen können.

Makler Wladimir Simonov

Setzt auf Bestandspflege statt Neukundengewinnung: Makler Wladimir Simonov. Bild: procontra

Seit Februar können Vema-Partner sogenannte Landingpages einsetzen. Dieses Marketing-Instrument wird entsprechend der Corporate Identity des Maklers zur Verfügung gestellt und soll eingesetzt werden, um gezielt über Versicherungsprodukte, Anlässe oder Zielgruppen zu informieren.

Die erste Kampagne führte Vema zum Thema „Cyber“ durch; aktuell ist die zweite Kampagne „Hausrat“ am Start. Der Nutzer kann mit zehn kurzen Fragen die Aktualität seiner Hausratversicherung überprüfen oder ein Angebot anfordern. Auf Vergleichsrechner verzichtet Vema dabei bewusst. Man wolle, dass Mandanten den persönlichen Kontakt zum Makler suchen, um ihre Anliegen zu klären.

Doch funktioniert dieser Ansatz? „Ja, sehr gut sogar. Auch wenn viele Anfragen nicht unbedingt mit dem Thema der Landingpage zusammenhingen“, zeigt sich Makler Wladimir Simonov aus Landshut überzeugt. „Die Landingpages nehmen mir konkrete Arbeit ab und helfen mir, mich bei meinen Bestandskunden in Erinnerung zu bringen.“ Das sei, so Simonov, der wichtigste Aspekt. Viele Kollegen würden teure Google-Anzeigen kaufen und darauf warten, dass sich Neukunden melden. „Ich habe lieber weniger Kunden aber dafür eine hohe Vertragsdichte“, so Simonov gegenüber procontra.

Diesem Rat kann man sich nur anschließen. Makler müssen mehr aus ihren Beständen machen. Welches Instrument dafür gewählt wird, ist auch davon abhängig, welche Angebote Pools und Verbünde bereitstellen. Entscheidend ist, dass Makler selbst aktiv auf ihren Bestand zugehen und sich vom Gedanken befreien, ständig Neugeschäft schreiben zu müssen.

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