flypper: Groenen gibt weitere Details bekannt

Versicherungen Top News von Martin Thaler

Mit den Eigenkapitalanforderungen, die die Bafin im Zusammenhang mit der Lizenz-Erteilung an Versicherer stellt, hängt bei „flypper“ auch die Frage der potenziellen Investoren zusammen. Auch hier steht in den kommenden Wochen eine Entscheidung an. „Die Anforderungen sind für uns natürlich höher als für jemanden, der jetzt beispielsweise Knip oder Clark gründet“, erläutert Groenen.  

Denkbar sei dabei auch, dass ein etablierter Versicherer sich bei dem Hannoveraner StartUp beteiligt. Bereits in den vergangenen Monaten hatten sich zahlreiche Versicherer bei den neuen Konkurrenten, zuletzt beispielsweise die Allianz beim US-Versicherer „Lemonade“, eingekauft. Groenen bestätigte dann auch, dass man bereits mit einer Vielzahl von Versicherern und Rückversicherern Gespräche geführt habe.  

Klarstellen möchte Groenen aber folgendes: „Wir betreiben mit ,flypper’ keine Exit-Strategie. Wir gründen ,flypper’ nicht, um das Unternehmen in drei Jahren wieder zu verkaufen, sondern um einen der modernsten und kundenfreundlichsten Versicherer unserer Zeit aufzubauen.“  

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