flypper: Groenen gibt weitere Details bekannt

Versicherungen Top News von Martin Thaler

Transparenz soll nicht nur über die Qualität der Handwerker vorliegen, sondern auch über die Schadensabwicklung an sich. So soll der Kunde stets über den jeweiligen Stand der Dinge informiert werden. „Er weiß, wer sein Schadensachberater ist, wie weit die Schadenabwicklung vorangeschritten ist, woran es möglicherweise gerade hakt und ob beispielsweise weitere Dokumente benötigt werden“, erläutert Groenen.   

Ebenfalls der Kundenbindung dienen, sollen darüber hinaus Rückvergütungen für Kunden, die längere Zeit ohne Schaden geblieben sind. In den Preiskampf der übrigen Digitalversicherer will Groenen  allerdings nicht einsteigen. „Eine umfangreiche Betreuung im Schadensfall und günstige Prämien gehen nicht miteinander zusammen“, so seine Auffassung.   

Weitere Details gab Groenen auch zu den weiteren Personen hinter dem Versicherer „flypper“ bekannt. So ist neben Groenen auch John David Scharnofske, Gesellschafter beim Hannoveraner Assekuradeur Konzept & Marketing, ein weiterer Kopf hinter „flypper“, der Fachwissen in den Bereichen Versicherungsbetrieb und Schadenprozesse beisteuern soll.  

Bevor „flypper“ aber im ersten Quartal 2018 an den Start gehen kann, benötigt das Hannoveraner StartUp eine Lizenz der Finanzaufsicht Bafin. Vorgespräche habe es bereits gegeben, so Groenen. Derzeit sei man damit beschäftigt, den Zulassungsantrag vorzubereiten, den man dann in den kommenden Wochen einreichen möchte.  

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