Bayerische + Volkswohl Bund: Was taugen die neuen Unfallversicherungen

Berater Top News von Martin Thaler

Nichtsdestotrotz sind die neuen Unfallversicherungen ein Produkt, das von Lehberg positiv aufgenommen wird. Insbesondere für Selbstständige könne es interessant werden – gerade im Hinblick auf die Umorganisationsklausel. Hierbei prüfen Versicherer, ob Selbstständige ihren Betrieb durch Umorganisation weiterführen können. Die Kosten hierfür zahlen die Versicherten selbst. Die neue Unfallversicherung würde solche Kosten indes zahlen – ein erheblicher Mehrwert. 

Im Vergleich der Produkte von Bayerischer und Volkswohl Bund sieht Lehberg die Dortmunder ein Stück weiter vorne. Der „Gleichgewicht“-Tarif enthält unter anderem einen Unterversicherungsschutz. Auch Meniskusschäden sind mitversichert. Zudem ist der Zeitraum, in dem der dauerhafte Schaden nach einem Unfall eingetreten sein muss, länger als bei der Bayerischen (21 statt 15 Monate).

„Für mich ist die Bayerische das Apple-, der Volkswohl Bund das Samsung-Handy. Die Bayerische war der Pionier und Vorreiter, der Volkswohl Bund ist mit einem leicht besseren und günstigeren Produkt nachgezogen“, meint Lehberg.

Bei der Bayerischen sieht man sich mit dem „Individual“-Tarif gut aufgestellt, schließt Anpassungen für die Zukunft aber nicht aus. Auszuschließen ist auch nicht, dass bei Erfolg weitere Anbieter nachziehen. Und so die Auswahl an Unfallversicherungen für den Kunden noch umfangreicher machen.  

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