R+V bekennt sich zu Garantien und Mitarbeitern

Versicherungen Top News von Florian Burghardt

Bis zu ihrem 100. Geburtstag will die R+V jährliche Beitragseinnahmen von 20 Milliarden Euro generieren, hieß es auf der heutigen Bilanzpressekonferenz. Auch für die Zukunft von Mitarbeitern und Produkten hat Vorstandschef Dr. Norbert Rollinger klare Ziele.

Verfolgt mit der R+V ambitionierte Ziele: Vorstandschef Dr. Norbert Rollinger.

Verfolgt mit der R+V ambitionierte Ziele: Vorstandschef Dr. Norbert Rollinger. Bild: R+V/Werneke

Bis zum 100-jährigen Jubiläum im Jahr 2022 will die R+V ihre Beitragseinnahmen auf 20 Milliarden Euro steigern. Das erklärte Dr. Norbert Rollinger, Vorstandsvorsitzender der R+V Versicherung AG, im Rahmen der heutigen Bilanzpressekonferenz in Wiesbaden.

Im vergangenen Jahr lagen die gebuchten Bruttobeiträge des R+V Konzerns, der nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) bilanziert wird, bei 14,767 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 1,6 Prozent im Vergleich zu 2015.

Die gesamte R+V Gruppe, zu der neben den 14 nationalen und internationalen Konzerngesellschaften auch die R+V Lebensversicherung a.G., die R+V Pensionsversicherung a.G., die Vereinigte Tierversicherung Gesellschaft a.G. und die KRAVAG-SACH Versicherung des Deutschen Kraftverkehrs VaG gehört, kommt laut HGB-Bilanzierungsregeln sogar auf 15,750 Milliarden Euro Bruttobeiträge – ein Zuwachs um fast fünf Prozent.

„Wachstum durch Wandel“

Doch ob nun 35 oder 27 Prozent Wachstum – bis 2022 ist das in jedem Fall ein ambitioniertes Ziel. Um dieses zu erreichen, will Vorstandschef Rollinger in den nächsten fünf Jahren jeweils über 100 Millionen Euro in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens investieren.

Durch das neue Strategieprojekt „Wachstum durch Wandel“ sollen die Chancen der Digitalisierung genutzt werden. Dies soll unter anderem geschehen, indem „wir uns für unsere Kunden und Vertriebspartner als regional präsenter Serviceversicherer mit modernem Omnikanalvertrieb und innovativem Produktangebot positionieren“, so Rollinger.

Beispielsweise sollen bestehende Online-Abschlussmöglichkeiten verschiedenster Produktsparten, wie die Kfz-Versicherung, der „PflegeFörderBahr“ oder die „InternetschutzPolice“ sukzessive erweitert werden. Aber auch die Verbesserung der telefonischen Erreichbarkeit und Wartezeit bleiben weiter Thema.

Auf zusätzliche Kostensenkungsprogramme kann die Gruppe bei ihrem Strategieprojekt verzichten und die Investitionen aus eigener Kraft finanzieren. Deshalb müsse aktuell auch keiner der 15.580 Mitarbeiter der R+V um seinen Job fürchten. Allein in Deutschland zählt die Gruppe 15.121 Beschäftigte, was einem Zuwachs von 270 Stellen in 2016 entspricht.

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