Geldanlage: Kennen Sie Ihre Kunden wirklich?

Investmentfonds von Michael Fiedler

„Meine Kunden wollen das nicht“ – diese Haltung zeigen nicht wenige Finanzdienstleister, wenn sie gefragt werden, ob sie ihren Mandanten z.B. eine App zur Verfügung stellen. Wie falsch Finanzdienstleister mit solchen Einschätzungen liegen können, zeigt eine Studie.

Prof. Bernd Ankenbrand

Untersuchte, welche Maßstäbe für die sinnvolle Anlageentscheidung gelten und inwiefern Unterschiede zwischen Investoren und Finanzdienstleistern existieren. Prof. Bernd Ankenbrand. Bild: Ankenbrand

Welche Geldanlage wird vom Anleger als sinnvoll empfunden und warum? Welche Maßstäbe sind entscheidend? Und gelingt es Finanzdienstleistern einzuschätzen, welche Kriterien den Anlegern neben Renditeerwartungen und Volatilitätskorridoren wichtig sind? Antworten auf diese Fragen liefert eine Danske-Investment-Studie unter fachlicher Leitung von Prof. Dr. Bernd Ankenbrand (FH Würzburg-Schweinfurt).

Methodische Besonderheit der Studie

Eine methodische Besonderheit der Studie besteht in der Fragetechnik selbst. So wurden Anleger direkt um ihre Einschätzung gebeten, Finanzdienstleister hingegen nach der Einschätzung des Anlegers. Lautete?die Frage für Anleger etwa: “Wie ist das Wetter?”, wurden Finanzdienstleister gefragt: “Was glauben Anleger, wie das Wetter ist?”
Die Studie liefert demnach zwei Arten von Ergebnissen. Einmal die Einschätzung der Anleger selbst, dann aber auch Einsichten bezüglich der Übereinstimmung beziehungsweise Nicht-Übereinstimmung zwischen den Einschätzungen der Anleger und denen der Finanzdienstleistern.

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