Diese Risikolebensversicherungen überzeugen die Prüfer

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Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung hat insgesamt 72 Tarife von 54 Versicherungen unter die Lupe genommen. Getestet wurden sowohl Basis- als auch Premiumtarife für vier verschiedene Modellkunden.

Das IVFP hat 72 Risikolebensversicherungen untersucht.

Das IVFP hat 72 Risikolebensversicherungen untersucht. Foto: PublicDomainPictures - Pixabay.de

Nachdem die Geburtenraten in Deutschland über lange Zeit konstant niedrig waren, scheint sich in den vergangenen Jahren  ein gegenläufiger Trend zu entwickeln: Die Geburtenzahlen steigen, 2015 wurden so viele Kinder geboren wie noch nie seit der Jahrestausendwende.  

Während die Kinderzahlen steigen, scheint die Bereitschaft zur Absicherung dieser mittels einer Risikolebensversicherung allerdings zu sinken. Laut Statistiken des Versicherungsverbandes GDV hat sich das Neugeschäft bei Risikolebensversicherungen negativ entwickelt, insgesamt ging das Neugeschäft um 4,1 Prozent zurück.  

Um den Verbrauchern eine Hilfestellung zu bieten, hat das Institut für Vorsorge und Finanzplanung  (IVFP) insgesamt 72 Tarife von 54 Versicherern genauer unter die Lupe genommen und hinsichtlich der vier Teilbereiche Unternehmen (u.a. Beitragseinnahmen, Kapitalanlagenbestand, Solvabilitätsquote, Sicherheitsmittelquote), Preis-Leistung, Flexibilität (Meldepflichten bei Gefahrerhöhung, Beitragsdynamik, Einmalbeitragszahlung u.a.) und Transparenz und Service (Persönliche Beratung, Verständlichkeit von Werbematerial, Versicherungsbedingungen online verfügbar).

Zwei Kategorien, vier Modellkunden

Eingeteilt wurden die Tarife dabei in zwei Kategorien: die Basis- und Premiumkategorie. Im Bereich „Basis“ wird nur das reine Todesfallrisiko abgesichert, der Bereich „Premium“ umfasst zudem weitere Optionen, wie eine Leistung bei schwerer Krankheit oder eine nachträgliche Erhöhung des Versicherungsschutzes ohne erneute Gesundheitsprüfung.  

Die hierfür ausgesuchten Modellkunden mit einer Versicherungssumme von 150.000 Euro für 30- und 40-Jährige wurden noch einmal aufgeteilt in Angestellter oder Handwerker, Raucher oder Nichtraucher.  

Dass trotz des Ratings kein Weg an einer ausführlichen Beratung vorbeiführt, machte auch IVFP-Geschäftsführer Frank Nobis deutlich. „Eine umfassende Bedarfsanalyse für den Verbraucher ersetzt dies natürlich nicht, unser Rating ist vielmehr ein Bedarfswecker.“  

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