Makler-Mitarbeiter verdienen am wenigsten

Berater von Florian Burghardt

Die Jahresgehälter für die Angestellten der Versicherungsbranche gehen weit auseinander. Wo angestellte Vertriebler am meisten verdienen und weitere Fakten zum Thema Gehalt verrät eine aktuelle Studie.

Laut der Gehaltsstudie 2016 haben die Maklerangestellten beim Verdienst noch viel Luft nach oben.

Laut der Gehaltsstudie 2016 haben die Maklerangestellten beim Verdienst noch viel Luft nach oben. Quelle: Versicherungsjournal Verlag GmbH

Als Angestellter im Versicherungsvertrieb verdient man nicht schlecht. Immerhin 56.812 Euro brutto im Jahr (inklusive Urlaubs- und Weihnachtsgeld) und damit fast 37 Prozent mehr als der durchschnittliche Arbeitnehmer in Deutschland.

Im Vergleich zur gesamten Versicherungsbranche schneidet der Vertrieb aber merklich schlechter ab. Vollzeitbeschäftigte Angestellte erzielen im branchenweiten Durchschnitt nämlich einen Bruttojahresverdienst von 67.527 Euro.

Eine besonders große Lücke klafft beim Blick auf die Angestellten von Versicherungsmaklern. Sie kommen auf ein jährliches Salär von 43.959 Euro. Wer hingegen im Vertriebsbereich bei einem Versicherungsunternehmen angestellt ist, verdient durchschnittlich 60.665 Euro – satte 38 Prozent mehr als beim Makler.

Daten von knapp 1.000 Vertrieblern

Dies sind Ergebnisse aus der Gehaltsstudie 2016 des Versicherungsjournals. Für die Umfrage wurden die Daten von 987 Teilnehmern ausgewertet. Voraussetzung war, dass sie als Angestellte im Versicherungsvertrieb tätig sind.

Aus der Studie geht weiter hervor, dass die Größe des Arbeitgebers in direkter Verbindung zum Jahresverdienst der Angestellten steht. In Betrieben bis 1.000 Mitarbeiter liegt er bei durchschnittlich 50.876 Euro, bei mehr als 1.000 Mitarbeitern bei 61.308 Euro. Zu einem ähnlichen Ergebnis war, in einer detaillierteren Darstellung, vor Kurzem auch der Gehaltsreport des Stellenportals Stepstone gekommen.

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