Hier verdienen Beschäftigte der Finanzbranche am meisten

Berater Meistgeklickt von Martin Thaler

Wer im Bereich Versicherungswesen als Fach- oder Führungskraft gilt, kann sich auf eine überdurchschnittliche Vergütung freuen. Allerdings gibt es zwischen den Bundesländern erhebliche Unterschiede.

Wenn es um den Verdienst geht, kommt es zu großen Unterschieden.

Wenn es um den Verdienst geht, kommt es zu großen Unterschieden.

Wer später im Berufsleben auf ein hohes Gehalt aus ist, sollte Medizin, Jura und Ingenieurwissenschaften studieren. Dies besagt die neueste Auflage des Gehaltsreports, den das Stellenportal Stepstone nun veröffentlichte. Hierfür wurden die Gehaltsdaten von rund 60.000 Fach- und Führungskräften ausgewertet.  

Das Ergebnis: Während das Durchschnittsgehalt von Fach- und Führungskräften in Deutschland bei 57.100 brutto Euro im Jahr liegt, kommen Ärzte im Schnitt auf ein Jahressalär von 82.700 Euro. Es folgen Ingenieure (65.200) und Juristen (62.400).  

Bei den Branchen, die im Schnitt die höchsten Gehälter versprechen, liegt die Chemie- sowie erdölverarbeitende Industrie an der Spitze (68.200 Euro), gefolgt von der Pharmaindustrie (67.700) sowie dem Bereich Luft- und Raumfahrt (67.600).  

Überdurchschnittliche Gehälter im Versicherungswesen

Und was ist mit Fach- und Führungskräften im Bereich Versicherungen? Diese kommen im Durchschnitt auf leicht überdurchschnittliche Gehälter. Am höchsten ist dabei das Gehalt in größeren Unternehmen. Während Versicherungs-Fachkräfte in Unternehmen bis zu 500 Mitarbeitern auf durchschnittlich 50.291 Euro brutto im Jahr kommen, sind es in Unternehmen zwischen 500 und 1.000 Mitarbeitern bereits 58.304 Euro. Sind mehr als 1.000 Mitarbeiter beschäftigt, steigt das Jahresgehalt auf im Schnitt 61.409 Euro. 

Dabei gibt es zwischen den einzelnen Bundesländern einige Unterschiede. Allerdings wurde hier der Bereich Versicherungswesen mit den Berufsfeldern Finanzen und Banking zusammengeworfen, so dass für das Versicherungswesen allein keine exakten Werte vorliegen. Die Unterschiede fallen jedoch deutlich aus. Während Beschäftigte in diesem Berufssegment in Sachsen-Anhalt nur auf ein durchschnittliches Jahressalär von 39.044 Euro kommen, sind es in Hessen hingegen 68.520 Euro (siehe Grafik).  

Den vollständigen Gehaltsreport finden Sie hier.