6 Gründe, warum bAV und Riester bei Kunden scheitern

Berater von Florian Burghardt

Riester ist vielen Kunden zu kompliziert

Als Gründe für das Fehlen einer Riester-Vorsorge war der meistgenannte Grund der, dass bereits eine andere Form der Altersvorsorge besteht (32 Prozent).

Bereits auf dem zweiten Rang für die Ablehnung von Riester-Verträgen folgt aus Kundensicht die Komplexität der Angebote. 28 Prozent der Befragten sind sie zu kompliziert. Daran scheint auch das neue Produktinformationsblatt (PIB) des Bundesfinanzministeriums nichts zu ändern.

Zu hohe Beiträge hält exakt ein Viertel der Verweigerer vom Abschluss ab. Die fehlende Beschäftigung mit dem Thema ist für 20 Prozent von ihnen ein Hinderungsgrund. Lediglich zwei Prozent gaben an, kurz vor dem Abschluss eines Riester-Vertrages zu stehen.

Anders als bei den Angaben zu fehlenden bAV-Verträgen machten bei den Nicht-Riester-Kunden die sonstigen Gründe mit 26 Prozent einen signifikanten Anteil aus. Darunter fallen laut BMAS-Angaben vor allem die mangelnde Rentabilität der Produkte und das Misstrauen gegenüber den Riester-Anbietern.

Diese Gründe hatte die Ombudsstelle für Investmentfonds auch in ihrem letzten Tätigkeitsbericht als häufigste Ursachen für eine Beschwerde genannt.

Seite 1: Fast die Hälfte erhält kein bAV-Angebot
Seite 2: Riester ist vielen Kunden zu kompliziert