Wohneigentum bleibt erschwinglich

Sachwerte von Stefan Terliesner

Die positive Einkommensentwicklung und die niedrigen Bauzinsen kompensieren steigende Hauspreise. Daran wird sich 2017 laut Deutsche Bank Research nicht viel ändern.

Wohneigentum

Wohneigentum bleibt erschwinglich: Steigende Hauspreise einerseits, die positive Einkommensdynamik und die niedrigen Bauzinsen andererseits kompensieren sich. Bild: pixabay

Wohneigentum bleibt erschwinglich. Laut Deutsche Bank Research verläuft der bundesweite Erschwinglichkeitsindex (siehe Grafik unten) seitwärts auf dem niedrigen Niveau der Vorjahre. Steigende Hauspreise einerseits, die positive Einkommensdynamik und die niedrigen Bauzinsen andererseits kompensieren sich. Auch bei leicht steigenden Hypothekenzinsen und Hauspreisen sind Häuser und Wohnungen im Jahr 2017 wohl weiter erschwinglich.

Im Durchschnitt bieten deutsche Banken derzeit Wohnbaudarlehen mit 5-10-jähriger Zinsbindung für 1,43 Prozent an, schreibt die Deutsche Bank Geldhaus in ihrem aktuellen Deutschland-Monitor Baufinanzierung. Das Kreditinstitut weist zudem daraufhin, dass im Hinblick auf Preise und Wirtschaftskraft große regionale Divergenzen bestehen. Entsprechend variierten die Erschwinglichkeiten.

Erschwinglichkeit definiert die Bank als Kosten des Immobilienerwerbs (inkl. Finanzierungskosten) in Relation zum verfügbaren Haushaltseinkommen pro Kopf, d.h. je niedriger der Wert, desto erschwinglicher die Wohnung.