So wirkt sich die Erbschaftsteuerreform auf Unternehmen aus

Berater von Dr. Stephanie Thomas / Michael Fiedler

Der Bundesrat hat am Freitag, den 14. Oktober, die Reformen zur Erbschaftssteuer gebilligt. Was die Gesetzesnovelle für Unternehmen bedeutet, erläutert Dr. Stephanie Thomas, Steuerberaterin und Fachanwältin für Steuerrecht der Kanzlei WWS Wirtz, Walter, Schmitz GmbH anhand von vier Beispielen.

Dr. Thomas

Was bedeutet die Erbschaftssteuerreform für Unternehmen? Dr. Stephanie Thomas, Steuerberaterin und Fachanwältin für Steuerrecht der Kanzlei Wirtz, Walter, Schmitz GmbH gibt Antworten. Bild: WWS GmbH

Die Erbschaftssteuerreform soll rückwirkend zum 01. Juli in Kraft treten. Die nun vereinbarten Regelungen sehen u.a. eine neue Bewertung von Firmenvermögen und neue Stundungsmöglichkeiten vor.
Die Steuerschuld soll Firmenerben bis zu sieben Jahre lang gestundet werden können. Bisher waren es 10 Jahre. Das gilt allerdings nur, wenn bestimmte Voraussetzungen – etwa der Erhalt von Arbeitsplätzen – eingehalten werden.

Auch Missbrauchsmöglichkeiten werden eingeschränkt. Nicht mehr steuerlich begünstigt werden Freizeit- und Luxusgüter wie Oldtimer, Yachten oder Kunstwerke.

Die Steuerberaterin und Fachanwältin für Steuerrecht, Dr. Stephanie Thomas (Kanzlei Wirtz, Walter, Schmitz GmbH) erläutert weitere Auswirkungen auf Unternehmen anhand von vier Beispielen:

VERWALTUNGSVERMÖGEN?
Mehr Rechtssicherheit bietet das neue Erbschaftsteuergesetz Unternehmen nicht. Insbesondere das Thema „Verwaltungsvermögen“ ist streitanfällig. Die oft schwer zu beantwortende Frage, welchen Wert die Wirtschaftsgüter des Verwaltungsvermögens haben, gewinnt mit der Gesetzesreform erheblich an Bedeutung. Eine Vielzahl finanzgerichtlicher Auseinandersetzungen ist vorprogrammiert. Fotolia / cevahir87
 
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