So sichern die Deutschen den Todesfall ab

Berater von Martin Thaler

Wie sichern die Deutschen ihre Familie für den Unglücksfall ab? Dies untersuchte eine neue Umfrage des Direktversicherers Cosmos Direkt.

Wie sichern die Deutschen ihre Familien im Unglücksfall ab? Dies untersuchte der Versicherer CosmosDirekt.

Wie sichern die Deutschen ihre Familien im Unglücksfall ab? Dies untersuchte der Versicherer CosmosDirekt. Foto: artbejo - pixabay.de

Für viele Deutsche ist die eigene Familie das wichtigste auf der Welt. Entsprechend hoch ist die Bedeutung, diese entsprechend abzusichern.  Insbesondere wenn es einen Hauptverdiener gibt und diesem etwas zustößt, steht die Familie vor großen Herausforderungen. Wie soll der Lebensunterhalt bestritten werden, wer bezahlt etwaige Verbindlichkeiten? Absicherungsmöglichkeiten gibt es einige – doch welche favorisieren die Deutschen? Hierzu befragte das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag des Direktversicherers CosmosDirekt 2.000 Deutsche.  

Diese ergab, dass die Deutschen hier vorrangig zu einer Versicherung mit Todesfallsumme tendieren: 55 Prozent der Befragten hatten sich hierzu entschieden. 38 Prozent setzen auf eine Rentenversicherung mit Hinterbliebenenschutz, 36 Prozent nutzen ihre Kapitallebensversicherung als Absicherung, 26 Prozent bauen auf eine Risikolebensversicherung.  

Als geeignete Absicherung der Angehörigen betrachten viele Deutschen auch größere Geldanlagen wie Aktien, Fonds, Sparbücher oder Immobilien. 45 Prozent erklärten dies. „Wie auch immer man für die Hinterbliebenen vorsorgt - die Summe sollte dem Drei- bis Fünffachen des Bruttojahreseinkommens zuzüglich laufender Kredite entsprechen“, rät Cosmos-Direkt-Vorsorgeexpertin Silke Barth.  

Weiterhin gaben 28 Prozent an, bei der Vorkehrung auf ein Testament zu setzen. Jeder Dritte (31 Prozent) ist im Besitz einer Vorsorgevollmacht, 18 Prozent haben eine Sorgerechtserklärung getroffen (was Makler über die rechtlichen Grundlagen der Rechtsberatung wissen müssen, lesen Sie hier).

Nur elf Prozent der Befragten gaben an, bisher keinerlei Vorkehrungen zur Existenzsicherung der eigenen Familie getroffen zu haben.  

Vorsorge-Expertin Barth rät, entsprechende Versicherungen stets auf Aktualität zu prüfen und die Versicherung zeitnah über Änderungen, wie Beispiel beim Beziehungsstatus, zu informieren. „Bei Versicherungen gilt - unabhängig von dem, was das Testament oder die Erbfolge vorsieht - wer tatsächlich als Bezugsberechtigter beim Versicherer eingetragen ist“, so Barth. 

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