DKM: „FinTechs sind auch Ansporn“

Berater Top News von Martin Thaler

In Dortmund hat an diesem Mittwoch die DKM die Tore geöffnet. Neben den üblichen Ausstellerzahlen äußerte sich Messechef Dieter Knörrer auch zu den Themen FinTechs und Nachwuchssorgen.

Eröffnete traditionell die Messe: DKM-Chef Dieter Knörrer.

Eröffnete traditionell die Messe: DKM-Chef Dieter Knörrer.

20 Jahre gibt es sie nun schon – die DKM. Ein solches Jubiläum bot Messechef Dieter Knörrer an diesem Mittwoch bei der traditionellen Eröffnung der Leitmesse natürlich die Gelegenheit, noch einmal ganz zum Anfang zurückzublicken.  

Mit 15 Ausstellern war man damals gestartet, insgesamt 135 Besucher durften diese begrüßen. Das sieht 20 Jahre später natürlich ganz anders aus, auch wenn bei Aussteller- und Besucherzahlen in den vergangenen Jahren nicht mehr von spektakulären Zuwächsen gesprochen werden kann, sondern sich diese seit einigen Jahren auf „einem ausgeglichenen Niveau“ befinden, wie Knörrer erklärte.  

2015 wurden insgesamt 17.108 Messeteilnehmer gezählt, 11.174 davon waren Fachbesucher. Wo sich die Besucherzahlen in diesem Jahr einpendeln, werden die kommenden Tage zeigen. Bei den Ausstellern konnte man indes bereits ein Plus verzeichnen: 297 gab es in diesem Jahr, 2015 waren es 284 gewesen.   Darunter waren in diesem Jahr auch rund 25 Jahren FinTech-Unternehmen. Viele von diesen waren auf Initiative der DKM-Veranstalter eingeladen werden – auch wenn sie einigen in der Branche als „Bestandsräuber“ gelten. Eine Einschätzung, die Knörrer so nicht teilen wollte. „Ich sehe sie auch als Ansporn für die Branche“, betonte der Messechef.  

Mehr Sorgen bereit Knörrer indes das Nachwuchsproblem in der Branche, das auch bei einem Blick in die Messe-Datenbank deutlich wird. „Unsere Besucher werden von Jahr zu Jahr älter“, erklärte Knörrer. So beträgt das Durchschnittsalter mittlerweile rund 52 Jahre. „Dem versuchen wir entgegen zu wirken“, so Knörrer, „beispielsweise mit unserer Jungmakler-Initiative.“ Gleichzeitig seien aber Hemmnisse zu erkennen, die diesen Initiativen entgegenliefen. Hier sind beispielsweise der demografische Wandel, aber auch das oftmals schlechte Image der Versicherungsbranche zu nennen.  

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