Wer Lebensversicherung legalen Betrug nennt, soll haften

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Wie wird die anstehende IDD umgesetzt? Und: Für wen gilt sie eigentlich genau? Müssen Kleinlein und der BdV in Zukunft dafür haften, wenn sie Lebensversicherungen als legalen Betrug bezeichnen?

Prof. Dr. Thomas Köhne

Weist darauf hin, dass Regelungen der IDD auch für Verbraucherschützer gelten: Prof. Dr. Thomas Köhne (HWR Berlin). Bild: procontra

Noch vor den Bundestagswahlen 2017 soll die Umsetzung der IDD beginnen. Zumindest darüber herrscht Einigkeit. In Berlin wurden am Donnerstagabend Fragen zur Umsetzung der IDD diskutiert. Ein Problem: Noch ist viel zu wenig darüber bekannt, wo es überhaupt langgehen soll. Definitionen wichtiger Begriffe und Durchführungsregeln fehlen noch.

Ein Reizthema: Wie wird mit Provisionszahlungen umgegangen? Wie können negative Folgen für den Verbraucher verhindert werden? Und: Gibt es überhaupt einen Interessenkonflikt?

Provisionsverbot und Offenlegung: Positionen dazu in der Bilderstrecke

„Es darf kein Provisionsverbot durch die Hintertür geben“
Diese Position bezog Dr. Peter Schwark vom GDV. So sieht es auch Manfred Zöllmer, stellvertretender finanzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion: „Es nicht die Aufgabe der EIOPA als Obergesetzgeber zu fungierungen und die Entscheidungen des Parlaments ins Gegenteil zu verkehren.“
 
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