So plant die Generation Mitte fürs Alter

Berater von Martin Thaler

Doch wirklich handeln tun nur die wenigsten – viele vertreten die Meinung, die eigene finanzielle Zukunft eh nicht länger als fünf, maximal zehn Jahre vorausplanen zu können. Eine Vorsorge, die einen Zeitraum über eine Dekade abdeckt, halten gerade einmal neun Prozent der Befragten für möglich. 70 Prozent erklärten indes, nur weniger als fünf Jahre für die Zukunft planen zu können oder konnten gar keine Angabe machen. 73 Prozent gaben zudem an, gar nicht vorauszuplanen bzw. lediglich eine grobe Vorstellung über ihre finanzielle Situation in der Zukunft zu haben.  

Mehr staatliche Anreize zur Vorsorge scheinen gefragt. Hier spricht sich der Großteil der Befragten für eine stärkere finanzielle Förderung der privaten Vorsorge aus, 54 Prozent wollen indes die betriebliche Altersvorsorge (bAV) gestärkt sehen.  

Eher unpopulär erscheint indes die Idee eines staatlichen Rentenfonds, wie ihn beispielsweise die sogenannte Deutschland-Rente vorsieht. Einen solchen befürworteten nur 33 Prozent der Befragten. Noch unbeliebter ist eine mögliche verpflichtende private Altersvorsorge, die nur 27 Prozent der Befragten gutheißen.  

Insgesamt wurden für die Studie 1.110 Männer und Frauen zwischen 30 und 59 Jahren befragt. 

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