Hausverwalterkonzepte: Worauf Makler bei der Beratung achten müssen

Berater Top News Meistgeklickt von Michael Fiedler

Für Vermittler, zu deren Kundschaft auch Hausverwaltungen zählen, hat das Umdeckungsgeschäft begonnen. Woran die Eindeckung oft scheitert und auf welche Konzepte Pools setzen, zeigt die procontra-Übersicht.

Konzepte für Hausverwaltungen_Worauf achten?

Konzepte für Hausverwaltungen: Worauf Makler achten sollten. Bild: geralt - pixabay.de

Hausverwaltungen sind für Makler eigentlich eine attraktive Zielgruppe. Doch viele Konzepte für Wohnungsbau und Verwaltung stellen Mindestanforderungen an die Bestandsgröße. „Die ungefähre Richtgröße zur Eindeckung liegt hier meist bei einer Mindestanzahl von 100 Wohneinheiten oder einer Mindestnettoprämie von ca. 20.000 Euro“, sagt Stephan von Heymann, SHUK-Experte bei Aruna.

Auch die Schadensquoten (SQ) können ein Hindernis bei der Annahme sein. So gelten Schadenquoten von 50 Prozent allgemein als unkritisch, so von Heymann. Bei einer SQ von 50-80 Prozent erfolge meist eine Prüfung durch das zuständige Underwriting. Liegt die SQ bei 80 Prozent oder höher, wird es schwierig, für den Kunden Versicherungsschutz einzukaufen.
Die Nettoprämie laut Angebot muss in Bezug auf die Vorschadenshöhe der letzten 5 Jahre soweit angehoben werden, bis die Schadensquote wieder stimmig ist, erklärt der Sach-Experte. Dabei seien auch Schadens-Verlauf und -tendenz maßgeblich.

Seite 1: Hausverwalterkonzepte: Darauf müssen Sie achten!
Seite 2: Übersicht: Welcher Pool arbeitet mit welchen Hausverwalter-Konzepten