VKB will nicht mit Bayerische verwechselt werden 

Versicherungen von Michael Fiedler

Ärger in Bayern: Warum die Versicherungskammer Bayern gegen die Bayerische vorgeht.

Versicherungskammer Bayern und die Bayerische

Im Bild: Die Unternehmensitze beider Versicherer in München. Links: Versicherungskammer Bayern. Rechts: die Bayerische Quellen: VKB/die Bayerische

2012: Die Bayerische Beamten Versicherung (BBV) gibt sich einen neuen Namen. Fortan heißt der 1858 gegründete Versicherer „die Bayerische“. Der inzwischen verstorbene Vorstand Dr. Hartmut Wiedey damals: „Wir bekennen uns zu unseren bayerischen Wurzeln, auch wenn wir längst bundesweit tätig sind. Zugleich setzen wir auf die Werte des modernen Bayern, nämlich Leistung, Innovation und den Glauben an die eigenen Stärken.“

Doch nun - vier Jahre später - droht Ärger. „Die Versicherungskammer Bayern stellt zunehmend Verwechslungen bei ihren Kunden mit der Marke `die Bayerische` fest. Deshalb haben wir eine markenrechtliche Prüfung angestoßen“, so die VKB auf procontra-Anfrage.

Das Unternehmen bestätigte damit einen Bericht der tz München. Dort wird auch Bayerische-Vorstand Martin Gräfer zitiert: „Als wir vor vier Jahren unseren Namen zu dem jetzigen änderten, haben wir noch bei der Versicherungskammer nachgefragt, ob das in Ordnung geht.“ Nun wird geprüft, welcher Versicherer mit Recht auf die bayrischen Wurzeln im Namen verweisen darf.

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