GetSafe kooperiert mit Sparkasse

Digital von Martin Thaler

Im Wettbewerb um Versicherungskunden hat das Heidelberger StartUp GetSafe nun ein Partnerschaft mit der Direktbank 1822direkt bekannt gegeben. Deren rund 360.000 Kunden sollen nun Zugriff auf den Versicherungsmanager von GetSafe bekommen.

Geht Kooperation mit Sparkassen-Tochterunternehmen ein: GetSafe-Gründer Christian Wiens.

Geht Kooperation mit Sparkassen-Tochterunternehmen ein: GetSafe-Gründer Christian Wiens. Foto: GetSafe

Im Wettbewerb der FinTechs um Versicherungskunden hat das Heidelberger StartUp GetSafe nun seinen nächsten Schritt vollzogen. An diesem Dienstag gab Gründer und CEO Christian Wiens die Kooperation mit einem Tochterunternehmen der Frankfurter Sparkasse, der Direktbank 1822direkt, bekannt. Damit ist GetSafe nach eigenen Angaben das erste InsurTech-Unternehmen, das eine Kooperation mit einer Bank eingegangen ist.  

Geplant sei, dass die Kunden der Direktbank einfachen Zugriff auf den Versicherungsmanager von GetSafe bekommen.  „Wir freuen uns sehr, dass wir mit der 1822direkt einen innovativen Direktbankinganbieter  gefunden haben, der mit uns gemeinsam ein neues Modell in der Bankassurance umsetzt. Das weltweit erste InsurTech Start-Up zu sein, das eine so umfängliche Integration mit einem Finanzdienstleister realisiert, ist ein tolles Signal”, kommentierte Christian Wiens, Gründer und CEO von GetSafe, die Partnerschaft.  

Die Tochter der Frankfurter Sparkasse verfügt nach Angaben des Portals modern-banking.de über rund 360.000 Kunden (Stand 12/2015) und ist damit, gemessen an der Kundenanzahl, die zwölftgrößte Direktbank in Deutschlands. Getsafe wiederum verwaltet nach eigenen Angaben über 70.000 Verträge – das wären 10.000 mehr als im April, als die Heidelberger zuletzt Zahlen veröffentlicht hatten. 

Erst vergangene Woche hatte sich Getsafe-Konkurrent Knip in Person von Gründer Dennis Just zu Wort gemeldet und war Berichten entgegen getreten, dass die Downloadzahlen beim selbst ernannten Marktführer eingebrochen seien. 

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