Gesundheitsreport: Diese Berufe machen krank

Berater von Michael Fiedler

Fehlzeiten wegen Depressionen haben seit 2006 um 88 Prozent zugenommen. Welche Berufe die höchsten Fehlzeiten verzeichnen.

Fehlzeiten nach Berufen

Welche Berufsgruppen die höchsten Fehlzeiten aufweisen. Fotolia / CHW

Erst kürzlich wertete die DAK Daten ihrer Versicherten aus und verzeichnete einen Zuwachs im Bereich der psychischen Erkrankungen. Ähnliche Analysen liegen auch von Technikerkrankenkasse vor.

Für den „TK-Gesundheitsreport“ (PDF) wurden die anonymisierten Krankschreibungen und Arzneimittelverordnungen der bei der TK versicherten Erwerbspersonen - Ende 2015 waren das 4,6 Millionen Menschen - ausgewertet.

Häufigste Diagnose 2015

Im Vergleich zu 2014 steig die Zahl der Fehltage leicht von 14,8 auf 15,4. Laut TK sei der Anstieg auf eine Grippewelle Anfang 2015 zurückzuführen. So seien im ersten Quartal 2015 mehr Fehltage mit Erkältungskrankheiten verzeichnet wurden als in allen vorangegangenen Auswertungen seit 2000. Die am häufigsten gestellte Diagnose 2015 lautete demzufolge auch: „Infektionen der oberen Atemwege“.

Wie die Auswertung der DAK zeigt auch jene der TK eine enorme Zunahme an psychischen Erkrankungen. Seit 2006 stieg die Zahl der diagnostizierten Depressionen um 88 Prozent. Im selben Zeitraum nahm auch die Diagnose von Rückenschmerzen um 22 Prozent zu.

Diese Berufe machen krank

Altenpfleger/in
Schichtdienst, schwere körperliche Arbeit und seelische Belastungen... dieser Mix sorgt für 25,71 Fehltage pro Jahr in der Berufsgruppe der Altenpfleger/innen. Fotolia / CHW
 
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