Welche Versicherungen braucht ein Schulkind?

Berater Meistgeklickt von Martin Thaler

Für viele ABC-Schützen beginnt bald der Ernst des Lebens - Eltern sollten sich aus diesem Grund Gedanken über die richtige Absicherung machen. Doch welche Versicherungen sind unverzichtbar, welche schon?

Welche Versicherungen brauchen Schulkinder?

Welche Versicherungen brauchen Schulkinder? Foto: Sabine Hürdler - fotolia.com

Momentan dürfen die meisten Kinder noch die freie Zeit genießen: Ausflug an den Badesee, Eiscreme und ausschlafen. Doch in wenigen Wochen beginnt für viele Kinder der sogenannte „Ernst des Lebens“, die Einschulung steht bevor.  

Doch wie sichere ich mein Kind nun optimal ab? Welche Versicherungen braucht es, welche sind eher unnötig? Hierzu hat sich nun der Bund der Versicherten (BdV) zu Wort gemeldet. Dabei sollten sich Eltern auf die „wirklich wichtigen Policen konzentrieren“, rät BdV-Pressesprecherin Bianca Boss.    

„Eltern, die noch keine Privathaftpflichtversicherung haben, sollten jetzt dringend eine abschließen und auch eine eigene Unfallversicherung für das Kind ist sinnvoll.“   So sind die Kinder zwar in der Schule und auf dem Weg dorthin und zurück über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert, allerdings seien deren Versicherungsleistungen nicht ausreichend, so Boss. Unfälle in der Freizeit – wo mit Abstand die meisten Unfälle verzeichnet werden - sind zudem überhaupt nicht versichert.  

Aus diesem Grund lohnt sich eine private Unfallversicherung. „Die Grundsumme sollte mindestens 200.000 Euro betragen, sinnvoll ist auch die Vereinbarung einer Progression in Höhe von 225 oder 300 Prozent, um die Leistung bei einer hohen Invalidität zu erhöhen.“   Wer darüber hinaus auch Invaliditäten durch Krankheiten abgesichert wissen will, kann zusätzlich zu einer privaten Unfallversicherung zu einer Kinderinvaliditätsversicherung greifen.  

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