So will die Union Riester reformieren

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„Wer spart, muss dafür auch belohnt werden“, sagte MIT-Bundesvorsitzender Carsten Linnemann. Das Ersparte dürfe nicht vollständig mit der Grund­sicherung verrechnet werden. „Unser Ziel ist es, Fehlanreize und Bürokratie zu beseitigen, Verwaltungsprozesse zu optimieren und auch Nachzahlungsmöglichkeiten zu schaffen.“  

Zustimmung erhielten die CDU/CSU-Vorschläge bereits vom Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute: „Die Reformansätze gehen in die richtige Richtung“, kommentiert BVK-Präsident Michael H. Heinz. „So setzt sich der BVK schon seit Jahren für die Einrichtung eines Schonvermögens für Riester-Sparer ein, damit gerade auch diejenigen mit niedriger Rente motiviert sind, vorzusorgen und keine Angst haben müssen, dass ihr Vorsorgekapital später auf eine mögliche Grundsicherung angerechnet wird. Der von der MIT vorgeschlagene Freibetrag von monatlich 100 Euro wäre hier angemessen.“  

Auch die Vorschläge in Hinblick auf die Entbürokratisierung der Verwaltungsprozesse sowie der Dynamisierung der Förderhöchstgrenze stießen auf Zustimmung. „Aus unserer Sicht hätte die so erneuerte Zulagenrente noch viel Potenzial nach oben. Schätzungen zufolge könnten zusätzlich zu den bestehenden 16,4 Millionen Riester-Verträgen noch mal ebenso viele hinzukommen“, ist Michael H. Heinz optimistisch. „Solche Reformvorschläge am bestehenden System sind allemal besser, als durch unausgereifte Konzepte á la Deutschland- oder Nahles-Rente Millionen Vorsorgesparer zu verunsichern.“

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