InsurTechs: Innovativ, aber nicht unbedingt seriös

Digital von Martin Thaler

InsurTech-Unternehmen hinterlassen bei vielen Verbrauchern einen zwiespältigen Eindruck: Insbesondere bei den Themen Beratungskompetenz und Vertrauenswürdigkeit haben die StartUps gehörigen Nachholbedarf, sagt eine neue YouGov-Umfrage.

Zahlreiche Fin- und InsurTech-Unternehmen tummeln sich auf dem Markt - der Eindruck, den sie bei Verbrauchern hinterlassen, ist zwiespältig. Foto: Versicherungsforen Leipzig( New Players Network

Sie versprechen frische Ideen kombiniert mit moderner Technologie und verbraucherfreundlicher Kommunikation. Zahlreiche InsurTech haben sich in den vergangenen Monaten aufgemacht, die etablierten Versicherungsunternehmen herauszufordern. Der Eindruck, den sie bei den Verbrauchern hinterlassen, ist allerdings zwiespältig, wie eine neue Umfrage des Marktforschungsunternehmen YouGov zeigt.  

So sind knapp zwei Drittel aller Befragten (69 Prozent) davon überzeugt, dass Verbraucher von den alternativen Anbietern profitieren können. Allerdings fühlt sich ein Großteil durch die neuen Unternehmen am Markt auch überfordert – 78 Prozent aller Befragten gaben an, dass der Finanz- und Versicherungsmarkt durch die Angebote der InsurTech-Unternehmen noch unübersichtlicher werde.

„Ein klarer Vorteil klassischer Versicherer gegenüber den relativ neuen InsurTechs ist das Vertrauen, dass Verbraucher diesen entgegenbringen. Gerade bei Versicherungen orientieren sich Versicherungsnehmer stärker an großen Gesellschaften mit Tradition und gutem Ruf“, sagt Jutta Rothmund, Senior Consultant bei YouGov und Leiterin der qualitativen Studie. „So werden die Angebote der InsurTechs zwar als innovativ, aber nicht unbedingt als seriös angesehen.“  

Seite 1: Zwiespältiger Eindruck der Verbraucher zu InsurTechs
Seite 2: Nachholbedarf bei Beratungskompetenz und Vertrauenswürdigkeit

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