Aktionäre in Deutschland - Doppelt so viele sind möglich

Investmentfonds von Stefan Terliesner

15 Prozent der Deutschen halten Aktien für eine geeignete langfristige Geldanlage. Ein Mangel an Zeit und Wissen hält viele Anleger allerdings vom Kauf ab.

Die Niedrigzinsen motivieren viele Deutsche, ihre Geldanlage zu überdenken, zeigt eine neue GfK-Umfrage.

Die Niedrigzinsen motivieren viele Deutsche, ihre Geldanlage zu überdenken, zeigt eine neue GfK-Umfrage. Foto: studiostoks - fotolia.com

Rund jeder sechste Bundesbürger (15 %) ist überzeugt, dass sich Aktien für die langfristige Geldanlage eignen. Zu diesem Ergebnis kommt die deutschlandweite Studie „Money & Web 2016“ der GfK Marktforschung im Auftrag von wikifo-io.com. Vor allem zu wenig Zeit und Anlegerwissen halten Bürger vom Aktienkauf ab.   Wie einer Pressemitteilung zu nehmen ist, können sich gut 12 Prozent der Befragten vorstellen, überhaupt beziehungsweise mehr in Aktien zu investieren, wenn sie mehr Anlegerwissen hätten.

Bei denjenigen, die überzeugt sind, dass sich Aktien für die langfristige Geldanlage eignen, sind es rund 40 Prozent. Fast jeder Vierte Befragte ihnen würde sich (mehr) mit Aktien beschäftigen, wenn er mehr Zeit hätte. Bei allen Befragten beträgt dieser Wert 9 %. Derzeit besitzen rund sieben Prozent der Bürger Aktien, heißt es in der Mitteilung von Wikifolio mit Bezug auf Daten des Deutschen Aktieninstituts.  

„Die anhaltend niedrigen Zinsen motivieren viele Bürger, ihre Geldanlage zu überdenken“, sagt Andreas Kern, Gründer und Chef der Wikifolio Financial Technologies AG. „Unsere Umfrage zeigt, dass es in Deutschland fast doppelt so viele Aktionäre geben könnte.“ Die Studie „Money & Web 2016“ wurde von der GfK Marktforschung im Auftrag von Wikifolio durchgeführt. Dafür wurden rund 2.000 Männer und Frauen ab 14 Jahren in Deutschland befragt.

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