Neue Details für "Alte Hasen"

Berater Meistgeklickt von Martin Thaler

Wie weise ich meinen "Alte-Hasen-Status" nach? Diese Frage stellen sich viele Darlehensvermittler derzeit, eine einheitliche Antwort gibt es wohl nicht. Zumindest für ein Bundesland liegen nun erste Einzelheiten vor.

Für den Nachweis des "Alte-Hasen-Status" wurden nun erste Details bekannt.

Für den Nachweis des "Alte-Hasen-Status" wurden nun erste Details bekannt. Foto: Marina Gorskaya - fotolia.de

Während in einigen Bundesländern noch nicht feststeht, wer für die Erteilung der §34i-GewO-Erlaubnisse zuständig sein wird und auch im Bezug auf die „Alte-Hasen-Regelung“ noch Unklarheiten bestehen, werden nun erste Details für „Alte-Hasen“ für Baden-Württemberg bekannt.

Wie Going public in seinem Blog mitteilt, werden in Baden-Württemberg die Industrie- und Handelskammern für die Erteilung der 34i-Erlaubnisse zuständig sein. In anderen Bundesländern muss noch entschieden werden, ob IHKs oder Gewerbeämter zuständig sein werden.

Wichtig sind auch die Details im Bezug auf die „Alte-Hasen-Regelung“. Diese greift bekanntlich, wenn seit März 2011 lückenlos eine Beratungs- bzw. Vermittlungsqualität nachgewiesen werden kann. Wie dieser Nachweis ausfallen wird, soll allerdings einzelfallabhängig entschieden werden - AfW-Chef Frank Rottenbacher sprach von einem "Flickenteppich" zwischen den einzelnen IHKs und Gewerbeämtern. 

Going public berichtet nun, dass die IHKs in Baden Württemberg wohl „in der Regel 4 Fälle pro Jahr“ verlangen werden. „Und zwar pro Quartal mindestens eine nachgewiesene Immobiliendarlehensvermittlung oder eine entsprechende Beratung.“

Ausscheren wird hier die IHK Reutlingen – diese gibt sich mit drei nachgewiesenen Fällen zufrieden – also mindestens eine Beratung in drei von vier Quartalen. 

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