Makler drücken bAV-Schulbank

Berater Versicherungen Mehrwerte-Spezial von Carla Fritz

Experte, Spezialist oder gleich der Betriebswirt. Die Palette an Weiterbildungen in der betrieblichen Altersvorsorge ist bunt gemischt und wird immer stärker nachgefragt. Ein Überblick über die verschiedenen Stundenpläne.

Eine wachsende Zahl von Vermittlern erschließt sich mit der betrieblichen Altersvorsorge ein neues Geschäftsfeld. Ein Indiz dafür sind nicht zuletzt gut besuchte Weiterbildungskurse, die sich auf den Stundenplänen der einschlägigen Brancheneinrichtungen längst ihren Stammplatz gesichert haben. Auch wenn alles unter der einen großen Überschrift läuft – die Kurskonzepte sind in ihrer Ausrichtung und möglichen Qualifikationsstufen doch verschieden. Es lohnt durchaus auch ein Blick über die eigenen Gefilde hinaus.

Trainiert von Praktikern
„In unserem Bildungsprogramm ist der Bereich bAV der größte und auch der am weitesten gefächerte“, sagt Thomas Werner, Leiter Produktmanagement der Deutschen Maklerakademie. Das Seminar bAV-kompakt vermittelt die Basics. Einen „deutlichen fachlichen Sprung“ stellt Werner zufolge die zertifizierte Weiterbildung Experte/-in bAV (DMA) dar. „Fachwissen kombiniert mit Praxiswissen“, darin sieht der Produktmanager vor allem die Stärke des Angebots. „Viele unserer Trainer sind Makler mit langjähriger bAV-Erfahrung und wissen folglich, wie man Kunden auf dieser Strecke gewinnt.“ Jährlich circa 250 Vermittler lassen sich bei der Deutschen Versicherungsakademie zur betrieblichen Altersvorsorge unterrichten. Im Ergebnis ist der Experte bAV (DVA) befähigt, ein Erstgespräch mit dem Kunden zu den fünf Durchführungswegen zu bestreiten. „Der deutlich länger geschulte Spezialist bAV (DVA) ist in der Lage, auf Basis des Bedarfs und der Voraussetzungen des Betriebs den passenden Durchführungsweg zu empfehlen“, erläutert DVA-Geschäftsführer Ronny Schröpfer. Für diesen Lehrgang sollte man allerdings mindestens fünf Jahre bAV-Berufserfahrung mitbringen. Bei entsprechender Vorbildung reicht gegebenenfalls auch ein Jahr. Ein Punkt, der bei jedem Anbieter jeweils genau zu checken wäre.

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Foto: procontra