Grünes Licht: Allianz darf Aegon-Sachversicherungsgeschäft übernehmen

Versicherungen von Martin Thaler

Die Allianz baut ihr Sachversicherungsgeschäft in den Niederlanden aus. Insgesamt 60.000 Kunden werden vom Münchener Versicherer übernommen.

Die Allianz darf das Sachversicherungsgeschäft von Aegon in den Niederlanden übernehmen.

Die Allianz darf das Sachversicherungsgeschäft von Aegon in den Niederlanden übernehmen. Foto: Allianz

Grünes Licht für den Geschäftsausbau der Allianz in den Niederlanden: Der Münchener Versicherer darf das gewerbliche Sachversicherungsportfolio von Aegon übernehmen – hierzu erteilten sowohl die Zentralbank der Niederlande sowie die niederländische Behörde für Verbraucher und Märkte nun die Genehmigung. Damit kann das Portfolio an diesem Freitag, den 1. Juli, übertragen werden.  

Das gewerbliche Portfolio entspricht einem Gesamtvolumen von ca. 90 Millionen sowie zwei Run-off-Portfolien im Vertreter- und Mitversicherungsgeschäft. Insgesamt übernimmt die Allianz 60.000 gewerbliche Kunden von Aegon, auch 70 Mitarbeiter sollen übernommen werden.  

Die Allianz verspricht sich von diesem Schritt Wachstumsmöglichkeiten auf dem Firmenkunden-Markt. „Für uns ist dieser Tag der Beginn eines weiteren Ausbaus unseres Produkt- und Dienstleistungsangebots für niederländische Unternehmen sowie einer intensiveren Zusammenarbeit mit unseren Maklern“, kommentierte Sjoerd Laarberg, CEO bei Allianz Niederlande, den Kauf. Der Marktanteil der Münchener im Bereich Schaden/Unfall in den Niederlanden erhöhe sich damit von 4,4 auf 5 Prozent.  

Der Benelux-Markt ist der viertgrößte Markt in Europa. Die Allianz hat Ende 2012 durch die Zusammenführung der Einheiten in Belgien, Luxemburg und den Niederlanden in die Allianz Benelux ihre Präsenz in der Region verstärkt. ”Die Akquisition deckt sich mit unseren strategischen Zielen in Benelux und stärkt die Position der Allianz im niederländischen Firmenkundenmarkt ”, sagte Sergio Balbinot, Mitglied des Allianz SE Vorstands, zuständig für das Versicherungsgeschäft in West- und Südeuropa, dem Nahen Osten und Afrika sowie Indien, bereits im Januar, als die Kaufabsichten bekannt geworden waren. 

  • Facebook Kommentare
  • Disqus Kommentare