Städte aus der zweiten Reihe boomen

Sachwerte von Martin Thaler

Wer Immobilien kaufen will, wird in den großen Metropolen kaum noch fündig. Es lohnt ein Blick auf die sogenannten B-Städte: Hier steigen die Kaufpreise um bis zu 35 Prozent.

Insbesondere in Städten aus der "zweiten Reihe" steigen die Kaufpreise für Wohnungen besonders dynamisch.

Insbesondere in Städten aus der "zweiten Reihe" steigen die Kaufpreise für Wohnungen besonders dynamisch. Foto: SeanPavonePhoto - fotolia.de

Der Immobiliensektor boomt. Die Nachfrage beschränkt sich dabei längst nicht mehr auf die großen Ballungszentren Berlin, Hamburg und München. Insbesondere in Standorten „aus der zweiten Reihe“ schnellen die Immobilienpreise in die Höhe – um bis zu 35 Prozent. Das ist das Ergebnis einer Studie des Portals immowelt.de.

Zwar steigen laut immowelt.de auch die Preise für Eigentumswohnungen in Berlin und München – doch längst nicht so dynamisch wie in den sogenannten B-Städten. Hier liegen die Quadratmeterpreise für Eigentumswohnungen zwar noch deutlich unter denen der A-Städte, haben allerdings deutlich aufgeholt.

Die teuerste Stadt bleibt indes München. Hier stiegen die Quadratmeterpreise im Durchschnitt im Vergleich zum Vorjahr um elf Prozent auf nun 6.356 Euro.  Auch in der zweitteuersten Stadt Frankfurt/ Main stiegen die Preise um elf Prozent – auf nun 4.184 Euro pro Quadratmeter.

Hier steigen die Preise besonders stark

Platz 7: Nürnberg
Auch in Franken steigen die Preise: Zahlte man 2015 für den Quadratmeter 2.416 Euro, waren es ein Jahr später bereits 2.778 Euro - ein Plus von 15 Prozent. Foto: SeanPavonePhoto - fotolia.de