Sparbereitschaft der Deutschen legt zu

Investmentfonds von Martin Thaler

Die Deutschen konsumieren weniger und legen ihr Geld indes zur Seite - das zeigt der neue comdirect Spar- und Anlageindex. Dieser gibt auch Auskunft, welche Anlageform die Sparer dabei bevorzugen.

Im Schnitt legen die Deutschen 119 Euro im Monat zurück.

Im Schnitt legen die Deutschen 119 Euro im Monat zurück. Foto: monzoon - fotolia.de

Weniger Konsum, dafür wieder mehr Geld auf der hohen Kante: Die Deutschen haben sich entschieden, wieder mehr Geld zu Sparen. Das zeigt der aktuelle Spar- und Anlageindex der comdirect-Bank. Diesem zufolge stieg die Sparneigung der Deutschen von 98,8 auf 105,7 Punkten. Das ist der höchste Stand des Index seit zwölf Monaten.

Im April legten die Deutschen dabei im Schnitt etwa 119 Euro zur Seite – zehn Euro mehr als noch im Vormonat.   Bei der Anlageform für ihr Erspartes verhalten sich die Befragten gewohnt konservativ. 60 Prozent legten ihr Geld auf dem Girokonto an, 54 Prozent griffen aufs Sparbuch zurück und für 40 Prozent war das Tagesgeldkonto die präferierte Option. Bei allen drei Optionen war ein Zuwachs zwischen zwei und vier Prozent im Vergleich zum Vormonat feststellbar.

Die Bereitschaft, das Geld in Lebensversicherungen zu investieren, lag im April unverändert bei 31 Prozent. 29 Prozent gaben allgemein an, ihr Geld für die Altersvorsorge zurücklegen zu wollen – ein Prozent weniger als im Vormonat.

Wertpapiere sind auch im April die am wenigsten genutzte Anlageform. Etwa ein Drittel der Deutschen (29 Prozent) investierte im vergangenen Monat in Aktien, Fonds oder Zertifikate.

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