Plusrente: Bayerische warnt vor Abmahngefahr

Berater Top News von Michael Fiedler

Vermittler, die Filme und Unterlagen zur plusrente nutzen, sollten ihre Kommunikation dringend anpassen. Die Bayerische warnt vor Abmahnern.

Bayerische warnt bei plusrente vor Abmahngefahr

Bayerische warnt bei plusrente vor Abmahngefahr. Fotolia / Gino Santa Maria

In einem Schreiben, das procontra vorliegt, weist die Bayerische auf Abmahngefahr im Zusammenhang mit der plusrente hin und fordert Makler auf, aktiv zu werden.

Konkret geht es um Filme, Unterlagen und bestimmte Textpassagen, die nicht mehr verwendet werden dürfen und angepasst werden müssen.
Anpassungsbedarf besteht bei folgenden Aussagen:

  • Der Kunde erhält im Rahmen des Produkts „plusrente“ Gutschriften für Online-Käufe in mehr als 1000 Online-Shops.
    Tatsächlich ist das Cashback-Portal mit dieser Zahl gestartet, am 21.04.2016 waren es genau 842 Shops! Daher darf aktuell nicht mit der Zahl 1.000 geworben werden. Allerdings: Laut Portalbetreiber haben sich derzeit viele neue Shops beworben... aktueller Stand am 12.05.2016 sind 885.
  • Die Gutschrift im Rahmen des Produkts „plusrente“ beträgt bei den teilnehmenden Online-Shops durchschnittlich zwischen 5 und 10%.
    Tatsächlich gibt es Shops, die unter 5% Cashback geben. Korrekt ist daher die Aussage, dass die Gutschrift bei den teilnehmenden Online-Shops bis zu 10 % beträgt, im Einzellfall sogar deutlich höher ist (z.B. HelloFresh).
  • Bei Rechenbeispielen muss der für das Cashback erforderliche Einkaufsbetrag angegeben werden.
  • Werbung mit Prozentsätzen für die Cashback-Höhe beziehen sich auf den Nettopreis (ohne Mwst.) und sollten derzeit vorsorglich unterlassen werden, da diese ebenfalls Gegenstand der Abmahnung sind. Eine rechtliche Klärung werde hier noch erfolgen, heißt es im Schreiben der Bayerischen.

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