maxpool setzt auf ETF-basierte Modellportfolios

Berater Top News von Stefan Terliesner

maxpool will den Investmentbereich zu einer Alternative für Versicherungslösungen ausbauen. Wie das gelingen soll und welche Produktpartner es gibt.

Eric Förster will maxpool-Partnern Modellportfolios auf Basis von Exchange Traded Funds (ETF) anbieten

Eric Förster will maxpool-Partnern Modellportfolios auf Basis von Exchange Traded Funds (ETF) anbieten. Bild: Eric Förster/maxpool

Bemerkenswertes vollzieht sich bei Maklern und ihren Pools: In der Niedrigzinsphase wenden sie sich langsam aber sicher von einigen Versicherungslösungen ab und Mischfonds zu. maxpool zum Beispiel bietet seinen rund 6.000 Poolpartner schon bald Modellportfolios auf Basis von Exchange Traded Funds (ETF) an. „Die Auswahl und die Zusammenstellung einzelner Märkte ist durch ETFs noch leichter investierbar. Darüber hinaus gelten die grundsätzlichen Vorteile wie stetige Handelbarkeit und kostengünstige Spread“, also Geld-/Brief-Spannen, sagt Eric Förster, Leiter Investment/Asset Management bei maxpool.

Aktives Management der passiven Fonds

Förster will den angeschlossenen Maklern und deren Kunden ein aktives Management der passiven Indexfonds anbieten: „Das ist ein echter Mehrwert“. Damit freilich gehen die Kostenvorteile eines ETF zum Teil verloren. Bekanntlich bilden die börsengehandelten Indexfonds einen Aktienindex wie den DAX oder einen Rentenindex wie den REX (fast) identisch ab. Ein Fondsmanagement gibt es nicht, was die Produkte sehr günstig macht. Sofern ein passives ETF-Portfolio aktiv verwaltet wird, fallen wieder zusätzliche Gebühren an.

Um das neue Angebot zu ermöglichen, gab maxpool Anfang des Jahres zunächst die Kooperation mit dem Vermögensverwalter TAM bekannt. TAM wiederum erhält und prüft bald Anlagevorschläge der Deutsche Asset Management. Die Vermögensverwaltungseinheit der Deutschen Bank bietet seit acht Tagen ETF-basierte Modellportfolios als Beratungsdienstleistung an. maxpool/TAM gehören neben Bayerische Vermögen zu den ersten Kunden. „Wir sind First Mover in diesem Segment“, sagt Förster.

Seite 1: Aktives Management der passiven Fonds
Seite 2: Deutsche Asset Management macht Vorschläge

  • Facebook Kommentare
  • Disqus Kommentare