Grafik: Darum ist Verkehrsrechtsschutz sinnvoll

Berater von Michael Fiedler

Wer über ein hohes Einkommen verfügt, kann einen Rechtsstreit häufiger für sich entscheiden, als Personen mit einem Nettoeinkommen von bis zu 2.000 Euro, zeigt eine aktuelle Untersuchung. Welche Gründe Rechtsstreitigkeiten haben.

Verkehrsrechtsschutz: Darum ist er sinnvoll

Verkehrsrechtsschutz: Darum ist er sinnvoll Grafik-Ausschnitt Roland-Verkehrsumfrage 2016

„Nicht mal jeder fünfte Deutsche verfügt aktuell über einen Verkehrs-Rechtsschutz und verzichtet damit auf die Möglichkeit, risikofrei gegen unberechtigte Bußgeldbescheide vorzugehen, nach einem Verkehrsunfall Schadenersatzansprüche geltend zu machen oder sich nach einer fehlerhaften Fahrzeugreparatur mit der Werkstatt auseinanderzusetzen“, sagt Anwalt Andreas Conzelmann aus Wiesbaden. Trotz sehr guter Erfolgschancen würde es häufig vorkommen, dass Unfallopfer auf eine rechtliche Auseinandersetzung verzichten, weil sie Anwalts- und Gerichtskosten fürchten.

Tatsächlich gibt es einen Zusammenhang zwischen Verdiensthöhe und Erfolg bei Rechtsstreitigkeiten. So zeigt eine Befragung im Auftrag des Rechtschutzversicherers Roland, gehaltsabhängige Unterschiede: Wer über ein Nettoeinkommen von bis zu 2.000 Euro verfügt, gewinnt einen Rechtsstreit seltener (60 Prozent) als Besserverdiener (73 Prozent).

Für eine Rechtsschutzversicherung spricht auch die steigende Streitbereitschaft im Privatbereich. Vertragsstreitigkeiten um z.B. Abo-Fallen oder Ärger um Miete und Nebenkosten zählen ebenfalls zu den wichtigsten Gründen, eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen

Eine Orientierungsmöglichkeit um den passenden Anbieter zu finden, bietet die BaFin-Beschwerde-Statistik.

Worum es bei den rechtlichen Auseinandersetzungen im Verkehrsbereich geht, zeigt die Grafik:

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