Baufinanzierung: Welche Förderprogramme gibt es?

Sachwerte von Michael Fiedler

Förderungen - etwa über die staatliche Förderbank KfW - sind für viele Bauherren eine wichtige Finanzierungshilfe, wenn es um Kauf, Bau oder Umbau von Immobilien geht. Welche KfW-Förderungen besonders wichtig sind.

Die KfW bietet Förderprogramme für den Umbau oder die Sanierung von Wohneigentum. Fotolia/pitb_1

Wer ein Eigenheim bauen, umbauen oder sanieren möchte, kann über die staatliche Förderbank KfW Darlehn und Zuschüsse erhalten.
Aus der Sicht von Baufinanzierungs-Experten zählen „energieeffizientes Bauen“ (Programm 153) und „altersgerechter Umbau“ (Programm 159) zu den wichtigsten Förderprogrammen.

 

 

KfW fördert Sicherheitstechnik

Zum 1. April erweitert die KfW ihr Förderangebot zur Verbesserung des Einbruchschutzes. Einbruchschutzmaßnahmen werden ab April separat förderfähig. Bislang war das nur im Rahmen energetischer Sanierungen oder altersgerechter Umbauten möglich. Pro Wohneinheit vergibt die KfW künftig zinsgünstige Kredite bis 50.000 Euro. Zuschüsse zum Ausbau des Einbruchschutzes sind bis zu 1.500 Euro möglich. Zudem wird der Katalog der förderfähigen Maßnahmen um folgende Punkte erweitert:

  • Einbau von Nachrüstsystemen für Fenster (z.B. spezielle Fenstergriffe),
  • Einbau und Nachrüstung einbruchhemmender Haus- und Wohnungseingangstüren (z.B. Türspione, Mehrfachverriegelungssysteme mit Sperrbügel, Gegensprechanlagen),
  • Einbau von Einbruchs- und Überfallmeldeanlagen (z.B. Kamerasysteme, Panikschalter).

Wichtig ist, dass:

  • unabhängig geprüft wird, inwieweit die KfW-Förderungen zum Vorhaben und der individuellen Situation des Bauherren passen
  • Anträge auf Fördermittel und Zuschussanträge immer vor Beginn von Umbaumaßnahmen gestellt werden