Ungewisse Zukunft bei Versicherer Astra

Versicherungen Top News von Christian Hilmes

Der nach eigenen Angaben „neue Stern am Versicherungshimmel“, dessen Angebot „speziell auf die Bedürfnisse von Versicherungsmaklern abgestimmt“ sei, könnte sich vom deutschen Markt zurückziehen. Das deutet der Ex-Hauptbevollmächtigte an.

Foto: Frank Löffler, ASTRA S.A. Versicherung

Frank Löffler, der zuvor beim Degenia Versicherungsdienst für Marketing und Vertrieb verantwortlich war, startete vor rund einem Jahr mit einem sechsköpfigen Team für den rumänischen Versicherer Astra auf dem deutschen Maklermarkt. Bislang sind dem bisherigen Geschäftsführer der deutschen Astra-Zweigniederlassung zufolge rund 6.000 Verträge abgeschlossen worden.

Doch schon bald könnte der Geschäftsbetrieb hierzulande eingestellt werden: Auf procontra-Anfrage bestätigte Löffler, sein Amt heute niedergelegt zu haben. Damit sei eine entscheidende Voraussetzung, um den Betrieb weiterzuführen, nicht mehr erfüllt. Allerdings wollte er auf Anfrage keine künftige Zusammenarbeit mit dem Versicherer ausschließen.


Videoquelle: Astra Versicherung auf Youtube 

Kundenbeschwerden über Service
Er habe die Stelle seinerzeit angetreten, um Astra als neuen Vollsortimenter auf dem deutschen Versicherungsmarkt zu positionieren. Doch das Unternehmen habe nur über eine Zulassung für Haftpflicht-Policen verfügt. Daher habe er vergeblich bei der Bukarester Zentrale für weitere Genehmigungen geworben. Dabei fühlte er sich ausgebremst.

Auch Assekuranz-Info-Portal.de hat in dieser Woche über organisatorische Probleme bei dem Versicherer berichtet. Demnach sei aufgrund negativer Rückmeldungen bei dem Vergleichsrechner Softfair bereits ein Warnhinweis auf die „erheblichen Serviceprobleme“ erschienen und der Versicherer deshalb auch nicht mehr im Vergleichsrechner gelistet.

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