Mehr als 15 Millionen bAV-Verträge

bAV Versicherungen von Stefan Terliesner

Kritik am „Sozialpartnermodell“

Verglichen mit anderen europäischen Ländern sei die Verbreitung der bAV jedoch vergleichsweise gering. Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Altersvorsorge GmbH in Zusammenarbeit mit Yougov, für die 1.005 repräsentativ ausgewählte Erwerbspersonen zwischen 18 und 65 Jahren befragt worden seien, fehle es vielen noch an Informationen zur bAV. Der Hauptgrund dafür, dass viele der Befragten keine bAV hätten, sei für mehr als zwei Drittel, dass der Arbeitgeber ihrer Meinung nach keine anbietet. 59 Prozent hätten zudem angegeben, sie hätten ein zu geringes Einkommen, um davon noch etwas für die Betriebsrente zurückzulegen. Der Umfrage zufolge würden vor allem staatliche Zulagen und Förderungen durch den Arbeitgeber Anreize zum Abschluss einer bAV schaffen, schreiben die Versicherungsforen Leipzig.

Die Politik zeige sich zunehmend besorgt angesichts einer drohenden Altersarmut und diskutiere über weitere Maßnahmen, um die Verbreitung der bAV zu erhöhen. Der jüngste Vorstoß des Ministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) – das „Sozialpartnermodell“ – sei auf deutliche Kritik gestoßen, auch und gerade bei den Sozialpartnern, die die wichtigste Rolle bei der Umsetzung spielen sollen.

Quelle: Versicherungsforen Leipzig mit Primärquellen Deutsches Institut für Altersvorsorge, YouGov

Seite 1: bAV Vertragsbestand
Seite 2: Kritik am „Sozialpartnermodell“

  • Facebook Kommentare
  • Disqus Kommentare