Worauf Best Ager bei der Ruhestandsplanung achten

Berater von Michael Fiedler

Vollmachten, Verfügungen und Pflegeabsicherung sind neun von zehn Best Agern bei der eigenen Ruhestandsplanung ebenso wichtig, wie Renten, Pensionen und Versicherungen. So eine Befragung der Wirtschaftsberatung A.S.I. unter Kunden der Generation 50 plus.

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Zum planvollen Umgang mit dem Krankheits- oder Todesfall sind 90 Prozent der Befragten neben der finanziellen Vorsorge die Themen Patientenverfügungen, Vorsorgevollmachten und Checklisten wichtig.
Wie die eigene Pflegeabsicherung und jene für Angehörige zu organisieren ist, beschäftigt fast ebenso viele Befragte.
„In der Ruhestandsberatung geht der Beratungsbedarf der Generation 50plus weit über finanzielle Aspekte hinaus“, sagt Franz-Josef Rosemeyer, Vorstand der A.S.I. Wirtschaftsberatung.

Ohne Vermögensübersicht keine Ruhestandsplanung

Die Erstellung einer Vermögensübersicht wünschen sich 8 Prozent der Befragten im Rahmen der Ruhestandsberatung. Die Wirtschaftsberatung A.S.I. erkennt darin ein Indiz für weit verbreitete Unsicherheit hinsichtlich der eigenen Vermögensverhältnisse. „Wer seit Jahrzehnten im Berufsleben ist, zwischendurch vielleicht geerbt hat, über ein Anlagedepot hier und eine Lebensversicherung dort verfügt, verliert oft den Überblick über sein Vermögen. Mit Anfang bis Mitte 50 bietet es sich deshalb an, koordiniert für den Ruhestand vorzusorgen. Die Vermögensübersicht schafft dafür die Voraussetzung,“ erklärt Rosemeyer.