GKV-Beiträge werden steigen

Krankenversicherung Versicherungen von Michael Fiedler

Zusatzbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung werden steigen. Davon geht der GKV-Schätzerkreis aus. Der durchschnittliche Kassenzusatzbeitragssatz werde auf 1,1 Prozent ansteigen.

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Der GKV-Schätzerkreis geht von 198,5 Mrd. Euro Einnahmen des Gesundheitsfonds für 2015 aus. Entsprechend der rechtlichen Vorgaben, werden die Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds weiterhin unverändert 198,3 Mrd. Euro betragen, teilte der Schätzkreis mit. Die Ausgaben für 2015 werden auf 209,3 Mrd. Euro geschätzt.

Für 2016 geht der Schätzerkreis von 220,6 Mrd. Euro Ausgaben aus. Einnahmen des Gesundheitsfonds werden in Höhe von 206,2 Mrd. Euro erwartet. Der Bundeszuschuss beträgt im Jahr 2016 14 Mrd. Euro.

Auswirkungen für GKV-Versicherte

Den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz für das Jahr 2016 wird das Bundesministerium für Gesundheit bis zum 1. November 2015 berechnen.

Für Gutverdiener in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bedeutet das eine doppelte Mehrbelastung. Denn auch die Beitragsbemessungsgrenze wurde angehoben. Zusätzlich droht nun Erhöhung des durchschnittlichen Kassenzusatzbeitragssatzes auf 1,1 Prozent. Der Zusatzbeitrag wird von der Kasse individuell festgelegt und muss vom Versicherten ohne Arbeitgeberzuschuss selbst getragen werden. Eine Alternative für freiwillig Versicherte ist die private Krankenversicherung (PKV).