maxpool: „Wortbruch“ durch Standard Life

Berater Top News von Christian Hilmes

Der Lebensversicherer Standard Life lehnt ab sofort jegliche Erhöhungen für die Freelax-Tariffamilie ab, berichtet die maxpool Servicegesellschaft für Finanzdienstleister. Damit werde eine feste Zusage an Makler hierzulande ohne Entschuldigung widerrufen.

Foto: Atricom-Gebäude in Frankfurt, Standard Life

Im Frühjahr hatte die deutsche Zweigniederlassung der schottischen Standard Life Assurance angekündigt, ihre Tarif-Familie „Freelax“ für das Neugeschäft zu schließen. Gründe dafür seien die anhaltende Niedrigzinsphase und die für alle Versicherer kaum noch finanzierbaren LV-Garantien.

Bei maxpool könne man diese Entscheidung zwar verstehen. Aber die Umsetzung dieses „Teil-Runoffs“ und die insgesamt spärliche Kommunikation gegenüber den Vermittlern zu diesem Thema sei kritikwürdig. So vermissen die Verantwortlichen des Maklerpools das Wort Entschuldigung.

Zusage wurde widerrufen
Noch bis zum Jahresende würden Beitragserhöhungen, Zuzahlungen und Neuzugänge zu bestehenden Gruppenverträgen zugelassen, versprach Christian Nuschele, Leiter des Maklervertriebs bei Standard Life, noch im Mai im Online-TV des Hamburger Maklerpools:


Videoquelle: maxpool GmbH auf youtube

Doch diese klare Zusage gelte nun nach maxpool-Informationen nicht mehr: Die Gruppenverträge mit der Standard Life sind ab sofort für Neugeschäft geschlossen. Neben der betrieblichen Altersversorgung (bAV) betreffe der Einzahlungsstopp vor allem Basisrenten.

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