Finanzanlagen: Zahl der Honorarberater dreistellig

Berater von Christian Hilmes

100 Honorar-Finanzanlagenberater verzeichnet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) aktuell in seinem Vermittlerregister. Im Vergleich zu den 36.048 klassischen Finanzanlagenvermittlern fallen sie aber kaum ins Gewicht.

Foto: © Coloures-pic

Mit Inkrafttreten des Honoraranlageberatungsgesetzes vor genau einem Jahr startete auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ihr „Honoraranlageberater-Register“. Dort sind nach den anfangs sieben inzwischen 17 Kreditinstitute verzeichnet, für die sogenannte „Honorar-Anlageberater“ arbeiten.

Die gewerbsmäßig tätigen Honorar-Finanzanlagenberater mit eigener Erlaubnis nach Paragraf 34h Gewerbeordnung (GewO) werden dagegen vom DIHK erfasst. Demnach vermitteln derzeit 36 von ihnen neben klassischen Investmentfonds auch geschlossene Investmentvermögen. Und 14 Berater waren zum Stichtag 1. Juli auch im Bereich der sonstigen Vermögensanlagen aktiv.

Die meisten Honorarberater in Bayern
Immerhin hat sich die Gesamtzahl der Honorar-Finanzanlagenberater in Deutschland damit im vergangenen Dreivierteljahr von anfangs 45 auf nunmehr 100 mehr als verdoppelt. Dabei sind Mehrfachzählungen möglich, denn ein Vermittler kann eine Erlaubnis für mehrere Kategorien beantragen.


Bei der regionalen Verteilung der Honorar-Finanzanlagenberater hierzulande fällt auf, dass knapp ein Drittel aus Bayern (21) oder Baden-Württemberg (12) stammt. Auch im bevölkerungsreichen Bundesland Nordrhein-Westfalen (20) gibt es erwartungsgemäß viele Vertreter des noch jungen Berufsstands.


Jeweils nur drei sind es dagegen in Bremen, Sachsen und dem Saarland. Das ist immerhin einer mehr als in Brandenburg, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein. Sogar nur jeweils einen einzigen Honorar-Finanzanlagenberater gibt es in Sachsen-Anhalt und Thüringen. Nur in Mecklenburg-Vorpommern verzeichnet der DIHK landesweit keinen einzigen. 

  • Facebook Kommentare
  • Disqus Kommentare