Video: Darum ist Riester richtig

Versicherungen Top News von Robert Krüger Kassissa

Der GDV rührt die Werbetrommel für die Riester-Rente und will die Meinungshoheit darüber nicht den Riester-Kritikern überlassen. Sehen Sie im procontra live-Interview, mit welchen Argumenten.

Deutschland muss raus aus der Stagnation bei der Altersvorsorge und deshalb hat der GDV Vorschläge seitens der Versicherungswirtschaft zur betrieblichen und privaten Altersvorsorge unterbreitet.

Die Riester-Rente wächst kaum noch, ganz gleich ob es sich um Investmentfonds-, Bankspar- oder Versicherungsverträge handelt. Lediglich Wohn-Riester ist von 2009 mit 200.000 Verträgen auf 1,4 Millionen Verträgen in 2014 gewachsen. Dieses Wachstum ist aber relativ zu sehen, da Wohn-Riester ja erst in 2009 eingeführt wurde und daher natürlich als jüngste Form auch das größte Wachstumspotenzial hat.

Um die Riester-Rente wieder attraktiver zu machen, habe zumindest nach Ansicht des GDV der Gesetzgeber wesentliche Kritikpunkte hinsichtlich Vergleichbarkeit und Transparenz schon verbessert. Dazu zählen:

1. einheitliche Kostenbezugsbezugsgrößen für geförderte Altersvorsorge-Verträge (Riester- und Basisrenten)
2. Produktinformationsblatt mit einheitlicher Preis-Leistungs-Darstellung (inkl. Effektivkosten)
3. einheitliche Chance-Risiko-Klassen

Auch in Bezug auf Kosten gab es Verbesserungen:

1. Reduzierung der einmaligen Abschlusskosten auf max. 25 Promille der Beitragssumme (LVRG)
2. erhöhte Rückkaufswerte in den ersten Jahren der Vertragslaufzeit
3. Erhöhung der Mindestbeteiligung am Risikoüberschuss auf 90 Prozent


Aufmacherfoto (oben): Dr. Peter Schwark (rechts), GDV im Interview mit Robert Krüger Kassissa (links), procontra

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