Biometrisches Risiko: Unfall

Arbeitskraftsicherung von Sebastian Brass

„Der gesetzliche Unfallschutz ist sehr lückenhaft und greift nicht in der Freizeit, daher stellt eine private Unfallpolice eine sinnvolle Vorsorgelösung dar.“

Welche Risiken sind versichert?
Als Unfall gilt ein von außen auf den Körper wirkendes Ereignis,das plötzlich und unfreiwillig die Gesundheit schädigt. AuchGelenk- und Muskelschäden sowie Verrenkungen zählendazu. Zwar sind Unfälle bei der Arbeit und auf Arbeits-/Schulwegengesetzlich abgesichert, doch umfasst das nur 40 Prozentaller Unfälle. Die meisten passieren nämlich im Haushalt.Der Versicherungsschutz kann auch für die ganze Familie abgeschlossenwerden. Da insbesondere Kinder und Hausfrauenkaum staatlichen Versicherungsschutz genießen, ist das eineattraktive Option. Die meisten Tarife sehen eine Zahlung nurbei dauerhafter Invalidität aufgrund des Unfalls vor.

Worauf ist bei der Auswahl zu achten?
Die zentrale Kennzahl einer Unfallpolice bildet die Versicherungssumme,die zumeist mit einer Progression verbunden ist.Das heißt, bei schwerer und schwerster Invalidität wird dieSumme vervielfacht. Eine Versicherungssumme („Grundinvaliditätssumme“)von 100.000 Euro etwa bedeutet bei einemProgressionssatz von 350 Prozent eine Auszahlungssumme von350.000 Euro, wenn man Vollinvalide wird. Hier sollten die Beträgeund Sätze nicht zu niedrig angesetzt werden. Zudemzählt die Gliedertaxe: Sie legt fest, welche Geldleistung beimVerlust bestimmter Körperteile gezahlt wird, und unterscheidetsich teils erheblich. Weiterhin wichtig: Sind Eigenbewegungenund erhöhte Kraftanstrengung abgedeckt? Insektenstichebei Kindern? Unfälle unter Alkoholeinfluss? Invalidität, die erstmehr als ein Jahr nach dem Unfall eintritt?

Mit welchen Kosten ist zu rechnen?
Es gibt Billigtarife, die bereits für rund sieben Euro monatlichangeboten werden, jedoch nur geringe Leistungen beinhalten.Gute Policen bekommt man bei einer Versicherungssummevon 150.000 Euro für rund zehn bis 20 Euro pro Monat. Für Premium-Bedingungen sind es oft mehr als 40 Euro, zumal bei Angehörigen gefährlicher Berufe.

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